Das sind die beiden größten Probleme: dieser widerliche "Community"-Weichspüler (hinter den Kulissen muß Dauerkuscheln angesagt sein) und die oftmals daraus folgenden aufgesetzten Konflikte. Wirkliche Auseinandersetzungen gibt es nicht mehr, nur noch Theaterstücke.
Diese so genannten "wirklichen Auseinandersetzungen" waren der Untergang der Ur-MN-Welt, denn es wurde offen mit allen Mitteln gegeneinander gekämpft. In meinem Fall wurde auf einem Forum plötzlich über mein Wohnort und Adresse spekuliert und zwar in aller Öffentlichkeit. Das veranlasste mich damals 2002 dazu, das Gelbe Reich zu verlassen. An anderer Stelle gab es mehr als zwanzig gezählte Hack-Attacken auf den Freiland-Server, nachdem ich mir erlaubte, mit der WUIS meine eigene Welt zu gründen. Ein befreundeter Staat, der es sich erlaubte, Ur-Freiland zu unterstützen wurde prompt gehackt. Die WUIS machte damals Schluss mit der "Hack & Flood"-Seuche und war damit nicht zuletzt auch Vorreiter von dem, was wir heute als quasi Standard haben.
Es gibt beispielweise in Cuello ein Konsens darüber, dass man sich nicht persönlich aufs Korn nimmt, sondern dieses Projekt gemeinsam trägt. Ich brauche keine Auseinandersetzungen mit einem Tacitus oder einem Goldmann, sondern inszeniere lieber die von Ihnen verpönten Theaterstücke, einfach, weil diese sich aushalten lassen, ohne vor lauter Stress ins Klo zu kotzen. Der Ngyen-Krieg und der Cuello-Bürgerkrieg sind Beweise dafür, dass freies Simulieren von großartigen Auseinandersetzungen möglich ist, ohne dass auch nur einer wirklich sein Gesicht verliert.
Die alten Zeiten zurück? Aus meiner Sicht: Nein danke! ![]()