@ Guiseppe: Die MNs kommen nicht aus der RPG-Ecke
Hab ich auch nicht behauptet.
@ Guiseppe: Die MNs kommen nicht aus der RPG-Ecke
Hab ich auch nicht behauptet.
Also Aquatropolis ist immer gut für Neulinge. Klare Machtverhältnisse und viel Spielraum für eigene Ideen.
Schau einfach vorbei
Stimmt schon, aber für jeden sind wir sicher nicht geeignet. Klar, bei uns kann man nur sehr schwer wirklich was falschmachen. Freundlicher Umgang ist auch. Aber man muß bereit sein, sich auf was einzulassen, das politisch und kulturell in kein Schema passt. Jemand, der was macht, das an v-Deutschland erinnern soll(wurde weiter oben so gesagt), ist bei uns sicher nicht gut aufgehoben. Obwohl z.B. Parteigründungen ja erlaubt sind...
Ich meine, stell Dir mal so einen Juso vor, 15 vielleicht, mit seinen Idealen u.s.w., den es als Neuling zu uns verschlägt... D)
Wenn der beispielsweise Hatler sieht....
Stimmt auch wieder, Enigma. Doch bieten wir z.b. auch die Möglichkeit an ein von Aquatropolis unterdrücktes bzw. angegledertes Land zu simen. Denke nur an Dshanabath, welches zu 100% unabhängig wurde und Devon. Auch haben wir von Wirt ein Subforum für seine Idee gegeben. Von daher denke ich schon, dass fast jeder, mit einigen Abstrichen versteht sich, bei uns unterkommen kann.
Natürlich wird Aquatropolistreue bevorzugt ![]()
Sicher, aber das ist für manche Neulinge doch etwas zu komplex.
Wer ohne feste Vorstellungen kommt, ist sicher gut aufgehoben.
Nur, wer feste Vorstellungen von Kultur und Politik hat....
Stell Dir mal vor, Tioxalaj wäre als Neuling an uns geraten...
Nix passt auf jeden. Nur sind manche MNs zugänglicher als andere.
Und, Neulinge sind ja auch nicht gerade gleich. Unser Großneptun war ja auch eigentlich einer. Grimpen war und ist anders als ich.
Und Leute, die hier eine Pan and Paper-Nation einbringen, sind auch neu, haben aber so ihre Eigenheiten....
Und, und, und...
Ist vermutlich Bauchsache und ein Gutteil Zufall.
Heroth ist auch italienisch ![]()
Ich find, dass man das nicht verallgemeinern kann. Ganz wenige Ausnahmen würde ich da zulassen.
Auch Arcor kenne ich nicht so, bzw. schätze es nicht so ein. Im Gegenteil, in Arcor und anderen MNs sind die "alten Hasen" geradezu heiß auf neue Impluse, oder nicht?Das größte Problem der MNs ist meineserachtens, dass man versucht ein besseres Browserspiel zu sein um gegen die merkwürdigen - von Pro7 beworbenen - Produkte anzukommen, anstatt sich mal vernünftig zu den Rollenspielen und RPGs zu bekennen.
Zugegeben, ich habe meine Augen nicht immer überall.
Es mag also durchaus die eine oder andere MN geben, in der noch aktive und kreative Politik-Sim stattfindet. Soweit ich es überblicke reicht meistenorts die Phantasie recht abgestumpfter Mitspieler aber gerade noch dazu, folgende Szenarien durchzukaspern:
Wahlweise werden diese Ziele auch wirklich sim-off verfolgt, oder nur sim-on "zur Belebung der Simulation." So oder so werden ihrer Umsetzung bzw. Diskussion großartige impulsgebende Wirkungen zugeschrieben. Andere Ideen und Impulse werden mit einem desinteressierten Gähnen abgebügelt. Schuld an der Langeweile sind aber immer die, die diese Veränderungen ablehnen bzw. sich nicht mit glühender Leidenschaft in die entsprechende Debatte stürzen.
...
Klingt pessimistisch bis frustriert. Aber muss es ja auch geben, wonnich.
Ich habe jedenfalls nach 5 Jahren immer noch den gleichen Spaß an dem Käse und brenne täglich auf neue Situationen in den MNs. Das einzige Problem, dass ich sehe ist, dass leider sehr wenig fähiger und beständiger Nachwuchs nachrückt.
Korland ist der Welt beste Mikronation, wer einen guten Geschmack hat, wird also ganz selbstverständlich zu uns kommen. Ein weiterer Vorzug ist, daß wir so bescheiden sind.;)
Klingt pessimistisch bis frustriert. Aber muss es ja auch geben, wonnich.
Ich habe jedenfalls nach 5 Jahren immer noch den gleichen Spaß an dem Käse und brenne täglich auf neue Situationen in den MNs. Das einzige Problem, dass ich sehe ist, dass leider sehr wenig fähiger und beständiger Nachwuchs nachrückt.
Diese Stimmung beruht jeweils hälftig auf meiner pessimistischen und schwermütigen Natur sowie meiner Einschätzung der Situation in den MNs. ![]()
Irgendwie scheint alles wie - entzaubert. Früher war der Blick ins Forum das Erste, wenn ich nach Hause kam. Schon auf dem Heimweg war ich freudig gespannt, was wohl seit meiner letzten Aktivität passiert sein würde. An manchen Tagen bin ich erst um vier, fünf oder sechs Uhr ins Bett gekommen, weil ich mir die Nacht mit meinen Mitspielern um die Ohren gehauen habe. Ganze Wochenenden habe ich damit verbracht, Parteiprogramme oder Wiki-Artikel zu schreiben, Pläne auszuhecken und Intrigen zu spinnen. Jeden Tag habe ich zumindest über irgendwas gelacht und über irgendwas geflucht. Aus bloßem Quatsch heraus haben sich spontan unvergessliche Situationen und Erlebnisse ergeben.
Das alles geht heute nicht mehr. Alles was ist, ist nur noch ein Abglanz dessen, was einmal war. Die großen Redeschlachten, die verrückten Aktionen, die kultigen Charaktere und Sim-Elemente - mit jedem Tag rücken sie weiter in die Vergangenheit. Das Übriggebliebene wirkt bestenfalls noch wie ein Abglanz alter Zeiten. ![]()
Man kennt halt seine Mitspieler inzwischen und weiß, wie sie reagieren werden, da ist der Reiz dann auch geringer. Was mir auch auffällt, ist, daß es früher klare politische Fronten gab, die weit ins simoff reichten. Mittlerweile nimmt doch keiner mehr ernsthaft jemandem seine politischen Ansichten übel oder ban bestellt sich sogar einen gezielt aus dem anderen politischen Lager. Absprachen wie "Ja wir bräuchten noch einen Kommunisten, dann mache ich Euch die konservative Opposition", sind doch Gang und Gäbe geworden.
Was mir auch auffällt, ist, daß es früher klare politische Fronten gab, die weit ins simoff reichten. Mittlerweile nimmt doch keiner mehr ernsthaft jemandem seine politischen Ansichten übel oder ban bestellt sich sogar einen gezielt aus dem anderen politischen Lager. Absprachen wie "Ja wir bräuchten noch einen Kommunisten, dann mache ich Euch die konservative Opposition", sind doch Gang und Gäbe geworden.
Das sind die beiden größten Probleme: dieser widerliche "Community"-Weichspüler (hinter den Kulissen muß Dauerkuscheln angesagt sein) und die oftmals daraus folgenden aufgesetzten Konflikte. Wirkliche Auseinandersetzungen gibt es nicht mehr, nur noch Theaterstücke.
Das sind die beiden größten Probleme: dieser widerliche "Community"-Weichspüler (hinter den Kulissen muß Dauerkuscheln angesagt sein) und die oftmals daraus folgenden aufgesetzten Konflikte. Wirkliche Auseinandersetzungen gibt es nicht mehr, nur noch Theaterstücke.
Das wäre ja gar nicht so schlimm, nur sollten es Stegreiftheaterstücke sein.
Es ist ja himmelschreiend unlustig wenn Simulationen über ICQ/PN abgesprochen sind. Da brauch ich gleich gar nix zu simmen.
Nun ja, bevor man den Community-Gedanken verflucht muss man differenzieren. Seit es deutschsprachige Micronationen gibt korrespondieren und interagieren diese miteinander. Das gehört für mich einfach essenziell zur Simulation eines Staatswesens im Internet dazu. Einem völlig isoliert stehenden Internet-Staat fehlt etwas. Wirklich vollständig wird er erst dadurch, dass er eben durch andere solcher Micronationen anerkannt wird. Insoweit halte ich eine Community für essenziell.
Andererseits geht die Community-Idee in manchen Köpfen mittlerweile definitiv zu weit. In den Anfängen der Micronationen war die Community die Vernetzung selbstständiger Internet-Staaten, und das soll sie meines Erachtens auch bleiben. Welt-Spielleitung, Welt-Ereignisgruppe, Setzpunktebasierte Kriegs-Sim? Nein danke!!! Das hat nichts mehr mit einer klassischen Micronation zu tun!
Schluss mit diesem Browser-Game- und RPG-Quatsch! Micronationen sind ein eigener Typus von Online-Spielen. Eine Mischung aus Politiksimulation, virtuellem Modell-Landschaftsbau, Debattierclub, Rollenspiel und ggf. weiteren Elementen. (Z. B. Parodie oder Satire) Was genau eine Micronation ist, muss sie jeweils für sich bestimmen. Die alten Stärken und positiven der Micronationen waren ihre Offenheit, ihre Dynamik und ihr freier und flexibler Umgang mit dem realen Leben und seinen Gegebenheiten. Es schadet den Micronationen nur, sie nach dem Muster anderer Spiele in bestimmte diesen entlehnte Sparten und Regeln pressen zu wollen. Man sollte zu den guten alten Konventionen zurückkehren, das würde schon viele Probleme lösen.
Ja, früher war alles besser. In wunderschönen und bedienungsfreundlichen Einbaum-Foren, grell bunten und an jeder Ecke gif-blinkenden Bannern und Außenpolitik, die nur aus Besäufnissen bestand.
Im Ernst, vor einigen Jahren war es genauso beschissen. Das einzige Problem ist, dass aus der heutigen Komplexität und den heutigen Möglichkeiten überhaupt kein Kapital geschlagen wird. Dazu kommt - zugegeben - das Problem, dass jeder Heini seine eigene MN will, manchmal sogar Leute, die nichtmal in der Lage sind sich in das ACP ihres Forums einzuloggen.
Jede Epoche hat ihre Probleme, aber ein Problem bleibt. Das Schlechtreden ...
Dazu kommt - zugegeben - das Problem, dass jeder Heini seine eigene MN will, manchmal sogar Leute, die nichtmal in der Lage sind sich in das ACP ihres Forums einzuloggen.
![]()
![]()
Damals steckten die MNs noch in ihren Kinderschuhen, erlebten zwischendurch ihre Blüte, sind heute vielleicht im Greisenalter angelangt und werden bis zu ihrem endgültigen Absterben noch von der alten Garde künstlich am Leben erhalten. ![]()
Was mir auch auffällt, ist, daß es früher klare politische Fronten gab, die weit ins simoff reichten. Mittlerweile nimmt doch keiner mehr ernsthaft jemandem seine politischen Ansichten übel [...]
Das ist wahr, selbst Du erscheinst mir nicht mehr so schlimm wie damals. ![]()
Ja, das waren noch Zeiten früher, als wir uns ständig provoziert haben und bis drei Uhr nachts über den Sozialismus diskutierten.
Also erstmal kurz zurueck zum Thema. Ich habe vor ueber 6 Jahren selber in Dionysos angefangen und ich wuerde behaupten, dass es immer noch die optimale Einsteiger-MN ist. Das politische System ist leicht zu verstehen, obwohl es mittlerweile nur noch recht wenig Aehnlichkeiten mit dem deutschen hat und auch so ist es eine MN die alle Bandbreiten abgreift. Ein dickes Fell kann nicht schaden...das ist aber auch das einzige. ![]()
Was mir auch auffällt, ist, daß es früher klare politische Fronten gab, die weit ins simoff reichten. Mittlerweile nimmt doch keiner mehr ernsthaft jemandem seine politischen Ansichten übel oder ban bestellt sich sogar einen gezielt aus dem anderen politischen Lager.
Och..da gibt es aber auch Ausnahmen. Komm mal nach Astor. Da findest Du ziemlich stark gespaltene Lager. Ist im Uebrigen die MN, die mir jetzt schon seit konstant zwei Jahren am meisten Spielspass bringt. ![]()
Ja, früher war alles besser. In wunderschönen und bedienungsfreundlichen Einbaum-Foren, grell bunten und an jeder Ecke gif-blinkenden Bannern und Außenpolitik, die nur aus Besäufnissen bestand.
![]()
Im Ernst, vor einigen Jahren war es genauso beschissen. Das einzige Problem ist, dass aus der heutigen Komplexität und den heutigen Möglichkeiten überhaupt kein Kapital geschlagen wird. Dazu kommt - zugegeben - das Problem, dass jeder Heini seine eigene MN will, manchmal sogar Leute, die nichtmal in der Lage sind sich in das ACP ihres Forums einzuloggen.
Jede Epoche hat ihre Probleme, aber ein Problem bleibt. Das Schlechtreden ...
Ick gloob ick Spinne....hat sich doch Ruedy einfach mal um 180 Grad gewendet und sich meine Worte zu Eigen gemacht. ![]()
Muss ihm aber zustimmen. Das Gejammere gab es schon anno 2002. Es kommt halt immer von denen, die schon ein paar Jahre dabei sind. Ist ja auch ganz natuerlich. Der anfaengliche "Zauber" ist verflogen. Das ist wie bei einer Fernsehserie, einem Brett- oder Computerspiel. Anfangs ist es noch nicht vollkommen bekannt, alles ist neu, es macht Spass, etc. - irgendwann kommt die Routine. Nach dem 10. Wahlkampf sind einem die ewig gleichen Diskussionen einfach leid. Man verzichtet dann gerne auch mal auf eine Grundsatzdiskussion und widmet sich lieber seiner RL - Steuererklaerung...denn ja, auch das kommt hinzu. Was ist denn das durchschnittliche Einstiegsalter eines MNlers? 15? 16? 17? Ich selber war mit 17 dabei. Schoen an der Schule - da hatte man noch Zeit, keine groesseren Belastungen etc.pp. Natuerlich konnte man sich da umso mehr in irgendwelchen virtuellen Welten reinhaengen. Umso zeitintensiver jedoch das reale Leben wird, umso mehr Verpflichtungen man beruflicher und auch privater Natur hat, desto weniger ist man doch motiviert sich dazu parallel noch um fiktive Mandatszahlen im fiktiven Parlament zu kloppen....meine Meinung. ![]()
Mein Fazit: Das RL macht die MNs kaputt...boeses RL. ![]()
Der Suchard hat recht, mit zunehmendem Alter hat man immer weniger Zeit. Und dabei bin ich noch garnicht so alt. ![]()
Besonders schlimm ist die Situation für Mikronationen, die lange Zeit keine neuen Mitspieler finden (Beispiel: Tolanica, leider). Da gewöhnt man sich schnell aneinander und egal, ob man etwas SimOff abspricht oder ob die Opposition etwas mit der Regierung abspricht, man findet immer eine angenehme Übereinstimmung. Da fehlt es wirklich an neuen Mitspielern, die sich mal eben anmelden, ohne eine Ahnung über die Community zu haben, und mit spontanen, unabgesprochenen Aktionen für Stimmung sorgen. Stattdessen wird das Einbürgerungsamt von NIDs gefüllt, über deren zukünftige Position man sich schon vorher abgesprochen hat.
Was mich übrigens mal interessieren würde, ist, wie die "alten Hasen" der MNs überhaupt auf eben diese gestoßen sind? Als ich dazu kam, gab es zu dem Thema eben schon Werbung im Internet.
Ick gloob ick Spinne....hat sich doch Ruedy einfach mal um 180 Grad gewendet und sich meine Worte zu Eigen gemacht.
Quatsch. Hier gehts um die MNs insgesamt. Unser Dispout dreht sich immer um die Vergangenheit und Gegenwart von Dionysos. ![]()