Beiträge von Sigurd Thorwald

    Verein/Klub: VfB Königsberg

    Nation: Turanische Föderation

    Ansprechpartner: Finn Henriksson

    Nachweis der Meisterschaft: Abschlusstabelle der Föderationsliga-Saison 2018/19

    Mit dem Absenden dieser Anmeldung erklärt sich der Verein/Klub mit dem World Football Code einverstanden und bereit diese Regeln einzuhalten und Entscheidung von WF zu akzeptieren.

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    Verein/Klub: Energie Aarburg
    Nation: Turanische Föderation

    Ansprechpartner: Sigurd Thorwald
    Nachweis der Meisterschaft: Föderationspokal 2018/19 (Energie Aarburg ist Vize-Pokalsieger)

    Mit dem Absenden dieser Anmeldung erklärt sich der Verein/Klub mit dem World Football Code einverstanden und bereit diese Regeln einzuhalten und Entscheidung von WF zu akzeptieren.

    Gleich kommt wieder der alte Streit Imperianisch gegen Dreibürgisch.

    In Turanien ("urdeutsch" seit 2002) gehen wir von einer Sprachfamilie aus, die alle MN-Sprachen umfasst, die in der Sim dem Deutschen entsprechen. Früher nannten wir diese Familie mal Mikrogermanisch (oder so ähnlich). Genauso gut könnte man zum Beispiel von Imperiano-Turanisch sprechen, wenn man die beiden ältesten deutschen MN-Sprachen entsprechend hervorheben möchte.

    Auch von meiner Seite ist alles wesentliche gesagt. Ich habe dargelegt, welche Grundbedingungen Turanien an die Ausgestaltung stellt. Ob Barnstorvia eine Neugründung ist oder zehn Jahre alt und nur "kurz weg", interessiert mich an dieser Stelle nicht. Dass man seitens der dortigen Mitspieler nach Möglichkeit die alte Landesform mit allen Landkarten wiederverwerten will, kann ich nachvollziehen. Aber ausgestalterisch passt das eben nicht zu Turanien. Wo wir seit Jahren mit einer turanisch-valorischen oder einer flandrisch-schwionischen Grenze usw. simmen, kann nicht plötzlich Barnstorvia liegen. Es sei denn, man würde SimOn von einer Eroberung/Annexion der besagten Nachbarstaaten ausgehen.

    Natürlich war Barnstorvia mit seiner Reservierung einfach schneller als Valorien oder Münchberg. Das ist Fakt und wird von niemandem in Frage gestellt. Die seitens Barnstorvias ständig wiederholte Behauptung, Valorien und Co. hätten sich gar nicht eintragen wollen, ist aber schlicht Unsinn. Die Eintragung hatte einfach nicht oberste Priorität, wäre aber in Kürze unweigerlich erfolgt. Münchberg zum Beispiel hat uns längst detaillierte Landkarten vorgelegt. Einer Eintragung (nicht bloß Reservierung) ist Barnstorvia um wenige Tage zuvorgekommen.

    Nun kann man sagen: Pech gehabt! Einige Spieler in Barnstorvia scheinen das so zu sehen. Ist natürlich völlig legitim. Kollegial und fair ist es nicht. Wenn Barnstorvia also tatsächlich an einem echten Kompromiss interessiert sein sollte, sind wir das selbstverständlich auch. Aber die erwähnten Grundbedingungen müssen erfüllt sein.

    Und das war ja im wesentlichen auch mein Vorschlag, nur leicht korrigiert und mit dem korrekten Schwion-Umriss. Welche Form Barnstorvia letztlich hat – die von der Comtesse vorgeschlagene oder die in meinem Grobentwurf – ist mir egal. Darum ging es in meinem Entwurf nicht. Mir ging es um die grundlegenden Punkte, die aus meiner Sicht nicht zu ignorieren sind.

    Ich möchte noch einmal Faantir für seine Kartenentwürfe danken. Und auch den Spielern, die in Barnstorvia an einem Kompromiss interessiert sind. Faantirs zweiter Entwurf - das wurde schon gesagt – ist aus turanischer Sicht leider nicht umsetzbar, da es die gemeinsame Sim Turaniens, Flandriens und Münchbergs unmöglich machen würde. Eine gute Diskussionsgrundlage ist der Entwurf aus Barnstorvia, der wiederum auf Faantirs erster Karte basiert.

    Ich erlaube mir nun, einen eigenen Entwurf vorzulegen, der alles enthält, was seitens der turanischen Spielergemeinschaft wichtig ist. Ich schreibe hier im Moment trotzdem nur als RL-Person hinter Sigurd Thorwald, nicht für Turanien (oder gar die anderen betroffenen MNs). Wie schon Faantir und der barnstorvische Entwurf erweitere ich die Landmasse im Süden und Westen, um Barnstorvia trotz der "Landverluste" an anderer Stelle eine Fläche zu ermöglichen, die den barnstorvischen Wünschen entspricht. Ob diese Fläche SimOff oder SimOn zu groß ist, ist im Moment unerheblich.

    Grundlage des Entwurfs sind folgende Punkte, die sich aus der turanischen Sim ableiten:

    • Valorien liegt südlich der turanischen Grenze. Es muss groß genug sein, um Turanien militärisch und politisch ebenbürtig zu sein. Historisch fochten beide Länder mehrere Kriege gegeneinander aus. Mal siegte Valorien, mal Turanien. Auch muss genügend Platz sein für eine kleine historische "dritte Macht" zwischen Valorien und Turanien, das Herzogtum Béarn.
    • Schwion grenzt im Westen an Flandrien und Münchberg. Flandrien hat zumindest einen kleinen Meereszugang, Münchberg ist eine ausgeprägte Seefahrernation. Zahlreiche münchbergische Städte waren historisch Mitglied der Turanischen Hanse.
    • Östlich von Schwion liegen Slezsko und Underbergen. Slezsko hat Meereszugang, Underbergen nicht.

    Daraus ergibt sich nun diese Karte, die ausdrücklich nur ein erster grober Entwurf ist. Ob die darin eingezeichneten Gebiete für Münchberg und Co. in Ordnung gehen, muss ich dahingestellt lassen. Die Flächen sind jedenfalls teils deutlich kleiner als von diesen MNs bisher geplant. Rein aus meiner sozusagen turanischen Sicht wäre damit unserer gemeinsamen Sim und Ausgestaltung aber Rechnung getragen.

    Erst einmal vielen Dank für Deine Mühe, Faantir. Man sieht die Arbeit, die da dahintersteckt. Ich würde jetzt spontan nicht jedes Detail an dem Entwurf bejubeln. Aber im Großen und Ganzen geht das aus turanischer Sicht in Ordnung.

    Ich darf darauf hinweisen, dass Valorien gegenüber Barnstorvia zu keiner Zeit fordernd rangegangen ist. Vielmehr wurde nach meiner Wahrnehmung immer eine für beide Seiten annehmbare Lösung gesucht. Das dürfte sogar ein Zitat aus dem entsprechenden Gespräch sein. Valorien hat sogar angeboten, seine Landesgröße und -form nach den Wünschen Barnstorvias anzupassen. Wurde alles abgelehnt.

    Letzten Endes ist Wissenschaft meistens (immer?) Interpretation. Und Interpretationen können falsch sein. So gesehen muss der wissenschaftliche Konsens nicht zwingend der Wahrheit entsprechen. Und auch beim Thema Klimawandel gibt es ja von der Mehrheitsmeinung abweichende Studien bzw. Ergebnisse.

    Nicht dass wir uns an dieser Stelle falsch verstehen: Ich glaube auch, dass die Menschheit dringend etwas tun muss (z.B. Wälder aufforsten und die Abholzung des Regenwalds beenden) bzw. eigentlich schon vor 30 Jahren etwas hätte tun müssen. Aber ich neige nicht zu Panikmache und halte das auch für unseriös. Ganz zu schweigen davon, dass die FFF - jetzt bin ich auch wieder beim Ursprungsthema - meines Erachtens in eine Richtung gehen, die mir ein wenig zu ideologisch verblendet ist.

    Was ich letztendlich sagen will, ist, dass eine Meinung oft in irgendeiner Weise mit dem Anspruch einhergeht, die einzige Wahrheit zu sein. Und dass das zwar nicht immer, aber doch immer wieder auch sehr vernünftig ist, weil ich krasse Widersprüche nicht einfach nebeneinander stehen lassen und so tun kann als wären beide Seiten richtig.

    Wenn es um konkrete Zahlen geht, gebe ich Dir völlig Recht. Es kann (in aller Regel) nur eine Zahl objektiv richtig sein. Daher sollte man auch nicht so tun, als ob mehrere Zahlen richtig sein könnten.

    Trotzdem wird meines Erachtens viel zu oft Meinung mit Wahrheit verwechselt. Um beim Klima zu bleiben: Klimawandel und ein irgendwie gearteter menschlicher Einfluss darauf – ob nun gering oder gigantisch groß – ist Wahrheit. Alle Schlussfolgerungen daraus sind aber letztlich Meinung (einschließlich der Aussage, der Klimawandel sei ganz schrecklich). Und dass es hier abweichende (Minderheits-)Meinungen gibt, muss die Mehrheit ertragen.

    Aber gerade beim Thema hier geht es ja schon auch um Fragen wie "Hat der Mensch Einfluss auf den Klimawandel?", die eigentlich genauso wie "Ist Gras grün oder rot?" eine objektive Antwort haben, die aber wesentlich mehr Menschen verneinen als dass die Erde rund ist. Gleiches gilt für die Frage, überspitzt ausgedrückt, "Sind die Ausländer an allem schuld?" Bei solchen Fragen muss ich dementsprechend meine Antwort absolut setzen.

    Du sagst es selbst: Du drückst Dich überspitzt aus. Daher lassen sich die beiden Fragen tatsächlich klar beantworten.

    Hat der Mensch Einfluss auf den Klimawandel? Ja.

    Sind die Ausländer an allem schuld? Nein.

    Stellt man die Fragen anders – weniger zugespitzt und offener –, gibt es keine objektiv zutreffenden Antworten mehr.

    Wie groß ist der menschliche Einfluss auf den Klimawandel? Umstritten, da letztlich jede Studie etwas anderes behauptet.

    Gibt es Probleme mit (einzelnen oder bestimmten Gruppen von) Ausländern? Das dürfte die Mehrheit bejahen. Aber welche Gruppen? Da wirst Du zig verschiedene Antworten bekommen.

    Meines Erachtens sollten wir beim Thema Klimawandel und Klimaschutz von (medialem?) Schwarzweißdenken und Panikmache à la FFF wegkommen. Natürlich gibt es einen menschlichen Einfluss aufs Klima. Wer von einem Null-Einfluss ausgeht, hat keine Ahnung von der Wirkung von CO2 und anderen Gasen, die durch menschliche Aktivität (auch Landwirtschaft, nicht bloß Industrie) in die Atmosphäre gelangen. Einen (zumindest geringen) Einfluss gibt es also schon seit Jahrtausenden. Dass der heute deutlich höher liegt, dürfte auch unbestritten sein.

    Allerdings geht der "menschliche Klimawandel" mit dem natürlichen der vergangenen Jahrhunderte einher. Noch vor zwei, drei Jahrhunderten war es – Stichwort "Kleine Eiszeit" – merklich kälter als heute. Das ist eine natürliche Entwicklung, die durch menschlichen Einfluss verstärkt wird. In welchem Ausmaß, ist eben umstritten.