Beiträge von Roland von Berg

    Ich würde die Geburtenrate pro Frau noch höher ansetzen. Einige Vergleichswerte: Nigeria 5,6 Jemen: 4,6 Bangladesch: 3,6


    Zur Mann-Frau-Debatte würde ich ebenfalls die jemenitischen und nigerianischen Zahlen nehmen:
    bei Geburt: 1.05 Männlich/weiblich
    Bis 15: 1.04 Männlich/weiblich
    15-64: 1.03 Männlich/weiblich
    über 65: 0.91 Männlich/weiblich
    Schnitt: 1.03 Männlich/weiblich


    be Geburt: 1.06 Männlich/weiblich
    Bis 15: 1.05 Männlich/weiblich
    15-64: 1.04 Männlich/weiblich
    über 65: 0.94 Männlich/weiblich
    Schnitt: 1.04 Männlich/weiblich


    Ich weiß, dass diese Staaten nicht im Urzustand sind, doch sind sie halbwegs gute Richtwerte für wenig entwickelte Staaten.


    Quelle: CIA World Factbook

    Dann würde ich aber das Einkommen dem Unterhalt etwas weiter annähern. Wobei diese Rechnung in einer subsistenzwirtschaft sowieso nicht so einfach ist. Für eine landwirtschaftliche Gesellschaft ist die Geburtenrate zu niedrig (wegen hoher Kindersterblichkeit bei mangelnder medizinischer Versorgung) und zugleich die Lebenserwartung noch ein paar Jahre zu hoch.


    Außerdem würde ich die Unterteilung in Erwerbstätige, Auszubildende und Rentner fallen lassen. Das funktioniert nur in einer Industriellen oder Post-Industriellen Gesellschaft. Wenn Das Land nicht Industrialisiert ist und 95% in der LW arbeiten, bedeutet das auch, dass Kinder und Alte helfen müssen.

    Das Problem sind die ganzen technischen Spezifikationen so hinzubekommen, ohne, dass beim ersten Gefecht die Diskussion ausbricht: "Baaah eure Flieger sind total blöd, die sind viel zu unrealistisch, sowas geht gar nicht" und man sich dann Aerodynamische Konzepte um die Ohren haut. Im übrigen habe ich für Bazen damals (als Dreibürgische Waffenschmiede) eine potentielle Weiterentwicklung der Scaled Composites ARES angeboten. Wobei ich mir bis heute nicht sicher bin ob das Ding überschallfähig wäre von der Aerodynamik her. Flugzeugkonstruktion ist ein extrem heikles Feld, weil alles sehr eng zusammenhängt. Da riskiert man simmäßig weniger wenn man auf vorgegebene Modelle zurückgreift.

    Damit würde man aber diverse Designphilosophien mischen. Es kommt drauf an was ihr für eine Luftwaffnedoktrin verfolgt.


    Als Jäger könnte man die HAL Tejas nehmen, wenn man etwas ausgefalleneres als das übliche nimmt. Die F-35 ist als Abfangjäger nicht unbedingt geeignet. Zu langsam und nicht darauf ausgelegt. Die MiG-29 ist auch eher ein Mehrzweckkampfflugzeug als ein wirklicher Abfangjäger. Die MiG-31 wäre wohl eher ein klassischer Abfangjäger.


    Ansonsten kommt es darauf an: Der Tornado ist als Überlebensflugzeug gedacht, also als Jagdbomber der gegen alle möglichen Widerstände zu seinem Ziel kommt. Die Su-24 sind Mehzweck-Angriffsflugzeuge ohne wirkliche Luft-Luft-Fähigkeiten. Es wäre aber in einer Design-Philosophie-Reihe mit der HAL Tejas und deshalb als Konzept relativ brauchbar.


    Ich würde generell entweder auf westlicher oder östlicher Seite des eisernen Vorhangs bleiben um keine kassen Widersprüche zu erzeugen.

    Außerdem sind die Administratoren nicht immer die Staats- und Regierungschefs. Putsche und Revolutionen sind meistens entweder abgesprochen, oder Aktivitätssteigernde Maßnahmen die von der SL ausgehen. Nambewe hat wenig abgesprochen (ich selbst bin im übrigen nur als Diplomat dort und nicht als Mitspieler) und simuliert halt Ergebnisoffen. Das funktioniert natürlich nur mit Leuten die auch eine Niederlage einsehen können und mit einer solchen leben können.

    Nambewe ist aktuell nach einem Militärputsch irgendetwas zwischen einer Präsidialrepublik und einer Militärdiktatur, allerdings ist die Situation im Land nicht so ganz überschaubar, es könnte ich also in die ein oder andere Richtung entwickeln.

    Die militärische Simulation spielt bei uns durchaus eine größere Rolle als bei den Mikronationen, da hast du Recht.


    Da hat jemand noch keine Dreibürgische Militärschule durchgemacht. (Gut Dreibürgen ist in der Hinsicht auch kein repräsentativer Durchschnitt) Ich würde eher sagen: Staatliche Konflikte spielen in den VS eine größere Rolle, während die MNs die sich mit diesem Thema befassen eher den Fokus auf die interne Struktur legen (Ausbildung, Rangefüge, Darstellung von Einheiten).


    Das scheint mir aber allgemein der Hauptunterschied zwischen VS und MNs zu sein. Während in den MNs Außenpolitik häufig eher ein Stiefkind ist, höchstens das ein oder andere mit dem Nachbarn gemacht wird, fallen bei euch die internen Vorgänge eher rudimentär aus, vor allem weil Innenpolitisch kein Simulationspartner vorhanden ist. Dafür ist die Interaktion zwischen den Staaten weitaus größer.

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    selbst ohne Fragerei jede Art Partei gründen kann


    Nun, da fallen mir zig Projekte ein. Gut man soltle nicht unbedingt nach Dreibürgen schauen, da sind wir weniger Liberal.


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    schnell Bürger wird


    Ebenfalls nicht wirklich aussagekräftig. Es gibt zig MNs in denen man direkt am Tag nach seiner Registrierung volle Bürgerrechte hat.


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    nur reale Menschen wählen


    Wer soll sonst Wählen? Es gibt deutlich mehr MNs in denen die Wahlen durch HIDs laufen als MNs in denen die SL die Wahlergebnisse bestimmt.


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    wo es Ereignisse gibt die das Spiel für die Spieler interessanter machen soll (z.B. Finanzkrisen)


    Auch der deus ex machina ist nicht wirklich neu. Den gab es bisher in allen MNs in denen ich mitgespielt habe in gewisser Form.


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    wo jeder jedes Amt kriegen kann. (z.B. Präsident, Kanzler, Richter, Anwalt, Abgeordneter, etc.)


    Ist auch nicht wirklich der Hammer. Bis auf die Monarchien udn die wenigen vereinzelten Diktaturen kann man das in jeder demokratischen MN.


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    Jede Parteiart ist erlaubt, dies führt dazu, das wir und ich verspreche keine einzige Partei verboten werden, außer das Parlament entscheidet so, aber das wird ja auch normalen Spielern benutzt.


    Auch ein normaler Vorgang. Du tust ja fast so als wären alle MNs Admindiktaturen.


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    Sagen wir mal eine Kommunistische Partei kommt an die Macht besetzt alle Ämter, dann haben sie locker die Chance die ganze Verfassung zu verändern, z.B. zu einer Volksrepublik oder Räterepublik oder sogar zu einer Diktatur, wir werden nicht eingreifen.


    Ist ja eine schöne Sache, wird aber in der Praxis wenig Relevanz haben, da sich in demokratisch orientierten MNs zu 99% keine antidemokratische Mehrheit findet.


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    Meinten Sie mit sozialen Aspekten, ein SimOff Forum, das wir einbauen sollten?


    Es geht um Kultur. Die meisten modernen MNs orientieren sich an einer Kultur, die kann ausgedacht oder einer realen nachempfunden sein. Dazu kommen Vereinsleben, Sport, Wirtschaft usw. halt alles Dinge die das soziale Miteinander in einem Staat ausmachen.

    Wenn man hier in einer Klammer versucht die CartA zu diffamieren muss man eben mit Widerspruch rechnen. Ich selbst hätte auch lieber eine geeinte MN-Welt, aber es gibt ja scheinbar immer noch Leute die die eine oder andere Karte als Gegner sehen und die Spaltung vorran treiben.

    (Die Ausnahme sind vielleicht die CartA-Staaten, aber da geht es eh nur darum, aus einer realen Welt zu flüchten, um sich virtuell seine eigene Welt 1:1 nachzubauen und die Karte möglichst vollständig und komplett zu bekommen. Dann sitzen sie alle in ihren 1-Mann-Staaten und legen Passiencen, auch hier: Ausnahmen bestätigen die Regel, nicht daß sich hier noch jemand von der CartA angegriffen fühlt).


    Grade auf der CartA wird auf Innere Aktivität und Ausgestaltung geachtet und die Hürden für eine Eintragung liegen höher als auf der oik. Die Karte der CartA hat auch nur entfert Ähnlichkeit mit der wirklichen Welt und die meisten alten MNs mit vielen Mitspielern sind dort vertreten. Sage mir doch bitte mal welche MNs auf der CartA Ein-Mann-MNs sind und ich Wette ich kann dir mehr CartA-MNs mit mehr als 10 Mitspielern nennen.

    Ich sehe da ein rein praktisches Problem. Nehmen wir an zwei MN-Fahrzeugproduzenten haben beide den Golf V in der Palette, beide haben nie miteinander simuliert, kann jetzt eine Seite der anderen die Nutzung des Golf V als Vorlage verbieten nur weil beide Staaten übers IPA vernetzt sind? Außerdem bin ich persönlich der Meinung, dass man in den MNs schon reichlich auf RL Urheberrechte achten muss, da muss man nicht noch VL auf Patente achten.

    Ich weiß nicht ob das von der Performance her vorteilhaft wäre. Außerdem, wo wäre der Gewinn wenn sich die Spielerschaft doch wieder auf 10 MNs verteilt die in einem Forenverbund sitzen? Bis auf weniger Registrierungen bei diplomatischen Missionen hätte man kaum etwas gewonnen.

    Was aber ein riesiger Unterschied ist. Ein Diktator auf Zeit ist Teil einer Notstandsgesetzgebung, ein Staatratsvorsitzender, der in der Verfassung als Lebenslanges Staatsoberhaupt mit weitreichenden politischen Befugnissen ausgestattet, ist ein Autokrat. Allerdings ist dieses Phänomen ja nicht unbedingt unbekannt. Es gibt nicht so viele Monarchien in den MNs weil wir alle so furchtbare Monarchisten sind sondern weil der Staatsgründer seine Macht und seine Position langfristig sichern möchte.

    Hier sprach niemand von einer Republik, sondern Madamme Talib brachte die Parlamentarische Monarchie ins Spiel. Die zeichnet sich ja grade nicht durch ein gewähltes Staatsoberhaupt aus. Außerdem sind auch China und Nordkorea Republiken aber in keinem Fall Demokratien. Republik/Monarchie bezeichnet die Form des Staatsaufbaus. Hier ist Gulivien wohl eher eine Monarchie (wobei die Frage ist wie die Nachfolgeregelung aussieht). Die Regierungsform hingegen ist recht demokratisch organisiert (Wahl der Minister, Volkspartizipation). Somit wäre Parlamentarische Monarchie durchaus ein treffender Begriff für das Staatskonstrukt. Hierzu sei gesagt, dass dieses Staatskonzept vom Politischen Standpunkt schwer einzuordnen ist.

    Wo ist der Kaiser von Drachenstein wenn man ihn mal braucht...


    Naja dann spiele ich mal den Noob-Schreck.


    Deine liebe zu den MNs ist zwar schön und gut, aber ich denke, dass du zunächst einmal Erfahrungen in anderen MNs sammeln solltest bevor du selbst eine aufmachst. Die meisten neuen MNs sind leider totgeburten weil sich die Macher es zu leicht vorstellen und schnell frustriert sind weil keine neuen Mitspieler ins Land strömen. Die Spielerzahl der MNs ist nicht so riesig und fast alle MNs suchen ständig Mitspieler. Die meisten Aktiven hingegen haben zwei, drei oder noch mehr MNs in denen sie aktiv sind und wenn man die alle bespielen will fehlt einem schnell die Zeit.


    Zitat

    Sie ist eine demokratische Republik und ist sehr lebenswert. Also werdet Bürger!


    Damit wirst du zudem keine Bürger fangen, auch nicht mit deiner Homepage. Dir fehlt ein richtiges Konzept. Die meisten MNs werben mit einem Konzept, bzw. einem Konflikt. In Bergen und der DU sidn dies meist die Schonungslosen Parteikämpfe, die aber nur funktionieren wenn genügend Mitspieler da sind. In reaktionären staaten wie Korland oder Dreibürgen ist es häufig der außenpolitische Konflikt mit Kommunisten oder innenpolitischer Streit um Reformen. Andere MNs stellen Kulturkreise da, Andro stellt ein dezentrales demokratisches Russland da, das Gelbe Reich eine Chinesische Monarchie und Astor die Vereinigten Staaten von Amerika. Viele MNs agieren nach dem was-wäre-wenn-Prinzip: Mit Targa haben wir ein nicht-islamisiertes Marokko, der Staatenbund/Irlkanien eine germanische Kultur im tropischen Raum und Cuello eine Indianernation. Aqua, Drachenstein und Tir Na nOg hingegen zieht es eher Richtung Fantasie und SF.


    Mit einer HP auf der man nur Grunddaten zum Land findet, ohnet Ausgestaltung wirst du hier keine Mitspieler finden. Ich würde dir raten entweder hier Erfahrung in anderen MNs zu sammeln. Ich denke Bergen und die DU wären mit sicherheit geeignet, oder du arbeitest an einem Konzept bzw. an der Ausgestaltung deiner MN noch einmal. Ansonsten wünsche ich dir viel Erfolg bei deinen MN-Projeten, egal wie sie jetzt aussehen. Die MN-Welt kann jeden Aktiven gebrauchen.