Beiträge von Abdonez

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    Professor Dr. iur. Dennis von Arabien hält ab kommender Woche am Seminario Jurídico der Universidad Las Palmas eine öffentliche Vorlesung über juristische Methodenlehre und Rechtslogik.


    Die Vorlesung ist interessant für Juristen und Interessenten aus allen Ländern, denn es geht um grundlegende juristische Methoden, die unabhängig vom jeweiligen nationalen Rechtssystem angewendet werden können. Daher ist die Vorlesung auch für jedermann öffentlich.


    Sie findet hier statt:
    http://www.tropicali.de/thread.php?threadid=1326

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    Original von Lady Enigma
    Zwischen der wertenden Beschreibung realer Orte und diesen kruden Geschichten gibt es sicher keine Unterschiede.


    Auch "krude Geschichten" spielen häufig an real existierenden Orten.


    Aber ich will mich ja gar nicht "herausreden", dass der Beitrag - in überzeichneter Form - durchaus meine persönlichen Eindrücke wiederspiegelt.


    Der Beitrag ist von 2002 oder 2003, wenn ich mich recht erinnere. Und 2006 kommt die Friedrich-Ebert-Stiftung (die nicht in Verdacht steht, meiner politischen Gedankenwelt nahezustehen) zu dem Schluss, dass es (nicht nur, aber in erhöhtem Maße) in Ostdeutschland zunehmend Menschen und Familien gibt, die den Glauben an eine bessere Zukunft verloren und deswegen das Streben danach aufgegeben haben.


    Das, was die FES kürzlich wissenschaftlich festgestellt hat, konnte man durchaus auch schon vor einigen Jahren spüren, wenn man, wie ich, dort gelebt hat. Denn Pessimismus und Demotivation sind durchaus nicht nur individuell-persönliche Gemütszustände, sondern sie schlagen sich, wenn sie ein Massenphänomen sind, auch im gesellschaftlichen Klima nieder.


    Wiegesagt: Dass meine "literarische Auseinandersetzung" mit dem Thema nicht nobelpreisverdächtig ist, kann gut sein. Wer aber sowas als "kranke Gedanken" abtut oder die Auseinandersetzung mit FES-Studie verweigert mit dem Hinweis auf die Unmöglichkeit des Begriffes "Unterschicht", der igelt sich ein und verkennt das Problem völlig.

    Wiegesagt: Mit dem vernichtenden Urteil kann ich gut leben. Ich wollte nur richtigstellen, dass es sich dabei nicht wirklich um einen "Erfahrungsbericht" von mir handelt, sondern um einen fiktiven Text mit einem fiktiven literarischen "Ich", das mir zudem (übrigens als arrogant - lies doch mal die anderen Beiträge des Projekts) vorgegeben war.

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    Original von Georg von Nøresund
    Nøresund ist ein winziges Dorf in Südschweden mit ca. 40 Einwohnern. Laut Markenschutzgesetz sind Eintragungen von Städtenamen, Dörfernamen, Ländernamen ect. nicht möglich. Der Wortlaut "Königreich Nøresund" ist aber ein Kunstwort, dass man sich patentieren lassen kann. Allerdings ist es nachweisbar, dass dieses Kunstwort schon seit 2004 existiert, dessen Urheber ich bin. In diesem Fall tritt das Recht des "geistigen Eigentums" ein.
    Ich habe mir die Marke zwar nicht schützen lassen, aber ein sogenanntens Copyright (©) gesichert. So kann ich bei jedem Gericht ohne Kosten jeglichen Anspruch auf den Namen geltend machen, ohne dafür 300 Euro ausgeben zu müssen ;)


    Hätte sich der Herr Iljussi doch einfach mal besser informiert.


    Ja, so ein Mist, hätte ich doch gleich Dich gefragt...


    Nur nebenbei: "Nøresund" ist (wenn es wirklich eine kleine Ortschaft ist) evtl. auch alleine als Marke registrierungsfähig (dazu evtl. mal nach der sog. Cloppenburg-Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs googeln) und "Königreich Nøresund" ist sicherlich auch kein Werk im Sinne des Urheberrechts. Wer ein Nicht-Werk mit einem Urheberrechtshinweis (wie dem ©) versieht, setzt sich möglichen Unterlassungsansprüchen aus.

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    Original von vEXPO2006
    Der Typ hat wirklich zu wenig Gehirnschmalz.


    Vor allem hat zu wenig Gehirnschmalz, der nicht erkannt hat, dass es sich bei dem Text um Prosa handelt. Hinter dem ganzen stand eine Art Projekt für ein Fortsetzungs-Tagebuch über Reisen durch Deutschland, wobei das literarische "Ich" aber durchaus einigermaßen konstant bleiben sollte über alle Autoren hinweg.


    Natürlich hat der Text autobiografische Elemente. Allerdings habe ich mehrere Jahre in Potsdam gewohnt, es handelt sich also nicht um die Eindrücke eines Tagestouristen, die ich "literarisch verarbeitet" hätte.


    Dass an mir kein besonders guter Romanautor verloren gegangen ist, muss ich wohl zugeben, aber man kann sich ja mal versuchen :)

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    Original von Carmen I.
    Dort macht der simoff-Anteil höchstens 10 - 15 % aus, schätze ich mal.


    Das sollte in einer gesunden Micronation auch nicht mehr sein.


    Richtig ist sicherlich, dass man eine andere ID nicht in irgendeinen Scheiß reinziehen darf. Das ist schlecht (oder eigentlich gar nicht) simuliert, es sei denn, es erfolgt durch einen Spielleiter (dann aber eben auch nicht als Entscheidung einer anderen ID).


    Was die "Gedanken" angeht, so bin ich da nicht ganz so streng dagegen. Zwar kann man IRL keine Gedanken lesen, wohl aber Mimik, Gestik etc. des Gegenüber deuten. Und es ist eben nicht leicht (und bisweilen wohl auch gar nicht möglich) die Mimik, Gestik oder das abstrakte "Auftreten" der Spielfigur so in Worten zu beschreiben, dass beim Gegenüber der gleiche Eindruck entstünde, als wenn die Szene IRL wäre. Zumal dieser Eindruck ja auch noch von der konkreten Situation und von der Person des (virtuellen!) Gegenübers abhängen müsste.


    Gedanken aufzuschreiben kann daher ein probater Ersatz dafür sein, dass man dem Gegenüber nur schwierig oder gar nicht durch die Beschreibung äußerer Kennzeichen einen Einblick in die eigene Gemütslage geben kann.

    Hast Du die Datenschutzerklärung von MICCRO mal gelesen?


    Natürlich weißt Du nie, was mit solchen Daten passiert. Deswegen aber verlangen, dass Du jeden Service anonym bekommen musst, finde ich schon vermessen.


    Wie sorgsam ich mit den Daten umgehe, kannst Du ja z.B. dem Umgang mit den hinterlegten Email-Adressen entnehmen. Die sind nämlich für Spider (und unregistrierte User) unsichtbar.


    Eine Email-Adresse muss man überall angeben und tut dies vielfach auch ohne, dass man eine Datenschutzerklärung oder den technischen Schutz der Email-Adresse wert legt. Dann wird man mit Spam bombardiert.


    Es hat mir noch niemand gesagt, welchen Schindluder man mit den bei MICCRO zusätzlich erhobenen Daten überhaupt treiben könnte. Name, Geburtsdatum, Bundesland - das sind weder Daten, die besonders intim sind noch sind es Daten, die eine Kontaktaufnahme in irgendeiner Weise (außer wiegesagt Email, aber dazu braucht man die Daten ja nicht einmal) erlauben würden.


    Ich gehöre auch zu denjenigen, die auf den Schutz ihrer persönlichen Daten großen Wert legen. Und ich habe mir dabei angewöhnt: Lieber einem seriösen Anbieter, von dem ich weiß, wer er ist und der mir die Sicherheit der Daten garantiert, ein paar Daten mehr geben, als einem unseriösen (oder technisch fahrlässigen) Anbieter auch nur meine Email-Adresse.

    Ah, okay, hatte mir sowas in Richtung Verwechslung schon gedacht :)


    Bei mir hatten sich schon die ersten Leute ganz verängstigt gemeldet, warum MICCRO denn die Pforten schließt :)

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    Original von Valmir
    MICCRO Eine MN-Auflistung (macht leider bald dicht)


    Wie kommst Du denn dazu, so einen Mist zu verbreiten?


    MICCRO ist keine "MN-Auflistung", sondern ein supranationales MN-Verwaltungssystem. Und es macht mit Sicherheit nicht dicht, im Gegenteil, es wird erweitert und weiterentwickelt.

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    Original von Valmir
    *mal im AGB - Gesetz kram....ich darf net wlles waqs ich kann...aber es gilt ja der spruch: wenn s mir nicht passt muss ich auch nicht mitmachen * :-)


    1. Das AGB-Gesetz gibt es bereits seit 2002 nicht mehr.
    2. Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass ich jeden Hansel meine Software benutzen lassen muss, der mir nicht einmal sagen will, wie er heißt? Nach so einem Gesetz kannst Du sehr lange suchen.
    3. Wer sich bei MICCRO nicht registrieren will, soll es bleiben lassen. Das ist mein Reden seit jeher. Ich hab zwar noch von niemandem gehört, dass er es bereut hätte, aber bitte... Übrigens geht MICCRO mit persönlichen Daten (insbesondere mit SPAM-anfälligen Email-Adressen) deutlich sensibler um als z.B. bovigo oder OpenBNet, wo diese Adressen jedem dahergelaufenen Spider zum Fraß vorgeworfen werden.