Beiträge von Faantir Gried

    Kann es mir nur so erklären, dass der eine Spieler nicht zum Grundteam gehörte und keine Ahnung hatte, warum nun die Gründer inaktiv wurden. Entsprechend sah er nur eine inaktive MN und hatte keine Informationen bezüglich des Weitergangs. Also hat er die entsprechende Mitteilung herausgegeben. Seltsam nur, dass die MN inaktiv geworden ist und die WM dort stattfinden soll. Gibt es abseits davon nichts dort zu simulieren für euch?

    Ich glaube, in diesem Fall sind die Leute weggebrochen, welche direkt für die Bewerbung in erster Linie verantwortlich sind. Also kannst du zwar "ihr" sagen, aber ein Verantwortlicher wird das kaum lesen. Zudem kommen die Verantwortlichen wohl aus dem astorischen Spielerpool, wie hier zu sehen ist.

    Ich habe gesehen, dass ihr mich in Livornien nicht verstanden habt (oder wollt, aber das wäre Unterstellung). Ist ja nicht so wild. Auch die DU und Fuchsen sind keine Deutschland-MNs im Sinne des kulturellen Vorbilds. Es ist schlicht eine Einteilung meinerseits, um den Fokus der Simulation zu beschreiben. Und der liegt eben nicht auf einer exotischen Kultur mit Betonung derselben, sondern auf Gesellschaft und Sport. Und das soll auch nicht als Wertung herüberkommen, sondern dient schlicht der Einordnung in absolut grobe Gruppen.


    Übrigens kann ich die Aufregung über Außengebiete nicht verstehen, eure Webseite sagt in der Hinsicht:


    "Außengebiete

    Das Königreich beider Archipele besitzt vier Außengebiete, die Überseeprovinz Livornisch Garùpano, die Kolonien St. Etienne und Transmartinien sowie das Überseeterritorium Königin Margarethe Land. Letzteres untersteht der Krone und wird durch das Militär verwaltet - Selbstbestimmungs- oder Wahlrechte existieren in diesem Gebiet ohne ständige Wohnbevölkerung nicht, die dort befindlichen Untertanen der Krone sind jedoch in ihrer Heimat wahlberechtigt."


    Soweit ich es verstanden habe, sind diese durchaus über die Welt verteilt und nicht in unmittelbarer geographischer Nachbarschaft und damit durchaus mit dem Begriff "weltweite Reiche" zu beschreiben. Wie groß und bedeutend die jeweiligen Teile sind spielt für deren Verteilung keine Rolle. Aber ihr könnt euch auch weiter darüber lustig machen; ist ja euer Recht.


    Nur halt seltsam, warum der Punkt so empfindlich ist. Ist es so wichtig, was der nervige Gried denkt? :D

    Statt mich langweiliger Weise selbst entscheiden zu müssen, will ich mal etwas testen. Daher überlasse ich den hier Anwesenden, so sie denn Interesse haben, die Entscheidung, was der Shah in Anbetracht der jüngsten Regierungskrise zu tun gedenkt. Das sind drei Entscheidungen mit den groben Konsequenzen angefügt. Jeder Interessierte hat eine Stimme und am 17.09. werde ich dann die Auswahl abschließen. Wünsche außerhalb der Wahlmöglichkeiten werde ich nicht beachten.


    Hintergrund: Die futunische Regierung hat sich soeben drastisch verkleinert, da die Hälfte der Wesire und das dahinterstehende Hohe Haus des Einhorns mit der Politik und dem Regierungsstil des Großwesirs nicht einverstanden war. Der Shah hat nun die Möglichkeit unter Mithilfe des Hohen Rates eine neue Regierung einzusetzen oder den Großwesir zu unterstützen.


    Wahlvariante A (für die ich mich aus Bequemlichkeit selbst entschieden hätte): Der Shah deckt den Großwesir und lässt diesen in seinem Kurs fortfahren. Im Wesentlichen bleibt es bei der geteilten Aufmerksamkeit zwischen Wiederaufbau und Wiederbewaffnung. Das Misstrauen gegenüber jeglichen "Großmächten" wird weitergetrieben und mündet in einer Futunischen Hegemonie, die mehr und mehr als Basis für eine eigene Machtgewinnung genutzt werden soll. Der Großwesir wird weiterhin keine feste Bindungen oder Partnerschaften anstreben, nutzt jedoch Instabilität und internationale Krisen aus, um auf Kosten anderer den eigenen Einfluss auszuweiten.


    Wahlvariante B: Der Shah gibt seine Zurückhaltung auf und das Hohe Haus des Phönix übernimmt wesentliche Teile der Regierungsverantwortung. Damit kommt es zu einer weit konservativeren Innen- und Außenpolitik, bei der sich Futuna mehr auf Chinopien und Irkanien verlässt, aber auch Dreibürgen versucht anzunäheren. Die Futunische Hegemonie wird jenseits der Autonomien für Hargan und Khotso in ein Innen- und Außenreich geteilt, bei dem das Außenreich den futunischen Prinzen zugeteilt wird, die ihre Herrschaftsgebiete nach einen Vorstellungen zu gestalten denken. Entsprechend werden der Peripherie dann die meisten Mittel gestrichen und diese für den Wiederaufbau auf Kosten der armen Klientel verwendet.


    Wahlvariante C: Der Shah lässt sich nach einer Diskussion mit Sprecherin Yara Nadir darauf ein, dem Hohen Haus des Einhorns die Regierung zu überlassen. Die Futunische Hegemonie wird dadurch dann in eine Föderation überführt; der wesentliche Fokus liegt auf der Modernisierung und Digitalisierung des Landes im Rahmen des Wiederaufbaus. Im Außenbereich kommt es zu einem eher radikalen Bruch, bei dem Futuna die Schaffung internationaler Strukturen fördern würde und Zusammenarbeit mit jedem der willig ist einzugehen. Das Militär würde dabei auf eine kleine moderne Truppe zusammengeschmolzen werden, da man Futuna in eine internationale Sicherheitsarchitektur einzubetten versucht(und es natürlich wesentlich billiger ist).


    Wenn keiner abstimmt, ist das auch nicht schlimm, aber da eine solche Abstimmung in Futuna kaum stattfinden wird und ich alle drei Szenarien bespielen würde, ist mir das so auch recht.

    Ich glaube, beim nächsten Mal werde ich meine Einleitung in Schriftgröße 24 darstellen und nur die weiterlesen lassen, welche deren Lesung und Begreifen auch bejaht haben. Ich wage hier nochmal ketzerisch zu behaupten, dass Livornien kaum so sehr wie Ladinien in die Darstellung einer Kultur eintaucht und daher IM VERGLEICH seicht in diesem Punkt ist.

    Eine interessante Einschätzung, Gried. Ich kann allerdings nicht selbst beurteilen, wie es früher war. Mit deiner Einschätzung Livorniens bin ich wenig überraschend nicht ganz einverstanden, aber das ist ja auch nicht das Thema. Die Frage ist, ob wir trotz allen Differenzen im gemeinsamen Interesse zusammenarbeiten können.

    Das Problem der Zusammenarbeit hat natürlich auch noch eine berufliche Komponente. Entsprechend der Größe der Spielerschaft ist es immer leichter oder schwerer Zeitressourcen in Projekte zu investieren. Ich habe das Grande Tour - Adelsprojekt in Livornien abgebrochen, weil die Ideen da sein mögen, aber ich habe einfach nicht die Zeit dafür. Nicht dafür und dann auch noch für andere Sachen. Ja, ich würde etwa gerne mit Ladinien zusammenarbeiten, was Beziehungen angeht, aber ich habe nicht mal für Chinopien und Irkanien wirklich Zeit und das sind nun Futunas Kernverbündete.


    Mein Zeitresservoir richtet sich darauf, ein paar Kommentare mit zweifelhaften Gewinn abzugeben, mein Land am Leben zu halten und als Serviceleiter der CartA zu arbeiten, da bleibt wenig über, je nachdem wie das Arbeitspensum und andere Dinge neben den MNs es zulassen. Andere können da sicher mehr reißen.

    Um das Thema nochmal aufzugreifen:


    Meiner unbescheidenen Ansicht nach können die MNs sich sowieso in keiner Weise aus dem Abstieg befreien, da die Vorstellungen über MNs und Simulationen mittlerweile soweit auseinanderklaffen, dass die Bezeichnung MNs und die Nutzung von Foren unsere einzigen Gemeinsamkeiten darstellen und die "Hardliner" der einzelnen Strömungen einen Großteil der Übriggebliebenen darstellen. Natürlich betrachte ich die Themen von einer gewissen Warte aus und bin absolut voreingenommen, jegliche verstande Wertung des Folgenden haben sich die angegriffen Fühlenden jedoch selbst zuzuschreiben.


    Wir haben da die Gruppe MNler, als Beispiele hier Astor und Severanien, die keine große Trennung von simon und simoff anstreben und für welche die Aktivität einer MN ein legitimes Thema in der Simulation ist. Da werden simon-Gegner wie der kreative Quinny schonmal mit simoff-Hass verfolgt und verteufelt und die Erwartungshaltung ist so absolut, dass es für deren Spieler absolute Bosheit und Unrealismus darstellt, wenn man etwa in Stralien anders simuliert, als sie sich dies vorstellen.


    Dann haben wir die seichtere Sparte der Deutsch-MNs, die kulturell kaum Abweichungen bilden und deren Aktivität in der Gesamtheit eher gleichbleibt, ein weites Feld von Bergen und Fuchsen, Turanien, der DU bis hin zu Livornien, wobei ich den Erfolg des Letzteren auch dem Umstand zuschreibe, dass die Strukturen weniger starr sind, aber gleichzeitig andere sehr beliebte Konzepte wie der Deutschmonarchie und dem Geltungsdrang im Sinne weltweiter Reiche und überbordenen Militärs bedienen. Wichtig ist dabei nicht eigenständige Kultur, sondern in erster Linie Politik und Gesellschaft (zum Großteil Sport).


    Dann folgt die Monarchiesparte angeführt von Dreibürgen, die Adelsphantasien, Kriegsspiele usw. recht gut bedienen, allerdings bis auf Dreibürgen keine langlebigen Erfolge nachweisen können. Die meisten Konzepte dieser Spielerschaft resultieren in Ablegern, die sich an Dreibürgen orientieren, weil man verständlicherweise gern miteinander spielt wie der SDR und Zedarien. Über Heijan kann ich mir auf Grund der relativen Jugend noch kein Urteil bilden, aber das dreibürgische Feldzugmodell ist mit deren Koreakrieg ja schon voll umgesetzt worden.


    Den Rest der MNs bilden die Sonderfälle, die teils verknüpft und teils völlig abgekoppelt existieren. Chinopien und Tir sind da wohl die ältesten Überlebenden, aber auch das MI und Ladinien muss man sich noch keine Gedanken machen. Allerdings ist der Anspruch wohl ein wenig höher und sie sind weniger leicht zugänglich als andere MNs und die Ausgestaltung geht tiefer. Ich würde da jetzt auch keine große Gemeinschaft bescheinigen, also keine verbundenen Spielerschaft, sondern ein so breites Spektrum von Ansichten, dass sich kein großer Nenner finden lässt.


    Ja, die Verschiedenartigkeit der MNs ist einerseits ein Plus, da wirklich jeder Spieler irgendwo einen Platz finden konnte und wohl auch noch kann, aber es ist auch ein Minus, weil es uns kaum zusammenarbeiten lässt. Als intolerantes Überbleibsel bin ich sicher kein Paradebeispiel für Kompromissfähigkeit, allerdings wage ich zu bezweifeln, dass der Großteil der Astorier mit den Füchsen viel anzufangen weiß, geschweige denn eine langlebigen Partnerschaft schaffen könnte, oder dass Heijan und Kush dicke Freunde werden, egal ob sie von der Spiellogik her wirtschaftliche und politische Anknüpfungspunkte sind.


    Wir sind keine Gemeinschaft, eher ein Haufen Übriggebliebener, welche die blöden Verwandten im kleiner werdenden Haus eher nervig findet.

    *so*Das erinnert mich daran, dass ich schon wieder am 12.08. den Geburtstag Futunas vergessen habe. Ist allerdings auch schon Tradition und gegen 18 kann es mit 14 eh nicht anstinken.*so*


    Ah, dann gratuliere ich herzlich, dann ist man ja jetzt volljährig und kann heiraten, nicht wahr?


    Ich denke, der futunische Lichtbringer wird vor Ort an den Veranstaltung zumindest als Beobachter teilhaben wollen.