Beiträge von Faantir Gried

    Man könnte jedoch argumentieren, dass es sich um eine Reihe von Staaten handelt, deren Aktionsradius auf Livornien beschränkt ist und daher entweder dessen Marionetten sind oder in keiner Weise an internationaler Politik interessiert sind, sondern vielmehr einen exklusiven Club von Staaten ohne Bezug zu anderen bilden wollen. Daher zieht das livornische Argument einer internationalen Gegenorganisation in keiner Weise. Herzlichen Glückwunsch, durch die eigene Sim oder deren Ausbleiben argumentativ sabotiert.


    Edit: Vielleicht ein paar hilfreiche Hinweise dazu: Es würde völlig reichen, wenn die genannten, im Moment eher theoretischen Staaten mit irgendeinem anderen Staat logische Simulation aufnehmen würden, die nicht darauf hinausläuft, dass sie dazu dient, das dann wieder auf das livornische Forum zu beziehen. Also dass die Staaten dort zeigen, dass für sie eine Welt jenseits Livornien oder dem dortigen Rat existiert in einer Form, die man erfahren kann, ohne zwangsläufig dort davon zu lesen. Ein gutes Beispiel wie ich es mir vorstelle, ist die Auslebung von Münchberg und Daivan, die abseits von historischer Verbundenheit und ein paar diplomatischen Offerten durchaus unabhängig voneinander im Ausland auftreten und als verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden können.


    Ich erwarte nicht, dass sie sich jemals bei mir melden, aber euer Ostay etwa könnte beim islamischen Teil von Naulakha oder in Al-Bathia aufschlagen, euer West-Sambesi in Bengali. Nur als Tipp wie man diesen Rat in irgendeiner Weise als mehr als einen livornischen Club wahrnehmen könnte.

    Du kennst ja den Unterschied zwischen simon und simoff, wie ich gut weiß. Und während die RL-Person hinter Lord Reis das alles registriert und verfolgt, ist Lord Reis derzeit anderweitig beschäftigt. Zudem kennt er die Hintergründe nicht und wartet zunächst ab, was die Reaktion aus Chinopien ist. Warum sollen wir uns simon beschweren, wenn simon alles für alle Beteiligten in Ordnung ist? Reis hat echt wichtigeres zu tun, als darauf zu achten, was ihr Futunen so macht ;)


    Naja, ich wunder mich halt, warum du es erst ansprichst und dich über die ausbleibenden Kommentare wunderst, aber dann selbst dem kaum Bedeutung zumisst. Warum sollten andere das bedeutend finden? Davon abgesehen habe ich eine Sim mit Daivan, die wohl darauf aufbaut. Mehr Simulation sollte logisch diese Woche folgen, je nachdem wie schnell ich dazu komme.

    Zitat

    Das wird durch mehrmaliges Wiederholen auch nicht mehr wahr. Schon als du das letzte mal wegen dem Gesandten in Stralien damit gekommen bist, wurde dir erläutert, weshalb es nicht stimmt. Denn, wie du selbst gesagt hast, das hätten wir gar nicht nötig. Wenn du ein Problem mit Livornien hast, kannst du das jederzeit mit uns besprechen. Du bist jedenfalls der Einzige, der das anspricht. Mein Eindruck ist, daß wir sehr viel in anderen Ländern unterwegs sind und zu ihnen beitragen. Das geschieht aber vielleicht nicht immer dort, wo du es siehst.


    Der Grund, warum wir den Simstrang in den IR ziehen wollen, ist die Rivalität zwischen IR und Völkerbund, die wiederum auf ein Zerwürfnis zwischen Moumont und Bont zurückgeht. Daß der IR in Livornien zu Hause ist, stimmt - aber das muss ja micht immer so bleiben. Freu dich doch, daß jemad deine Simulation aufgreift und mitmachen möchte!


    Ich streite nicht ab, dass es meine Ansicht ist. Kann man halt anders sehen und wenn ich mich irre, dann ist das auch gut. Ich schreibe halt, wie ich die Sache sehe.

    Ich habe jetzt den Strang in Heijan gelesen, da ist auch Simulation. So weiß ich immerhin um zwei Simulationen im Ausland ;)

    Da ich den Rat der Nationen damals torpediert und wohl auch versenkt habe, halt ich nicht viel von dem Konzept. Ich habe das aus mehreren Gründen getan: Zum Einen gab es Leute wie Bont, die allen anderen vorschreiben wollte, wie der Rat zu sein hätte - und zwar ohne Grenze zwischen simon und simoff, was ich wie die Pest hasse. Zum Anderen zog der Rat mehr Aktivität aus den Staaten ab als er generierte. Nach seinem Ende nahm der Trend großteils ab, weswegen ich internationale Organisationen immer mit ein wenig Misstrauen betrachte.

    Der Futune hat simon nichts getan, ja. Aber der Post im Schloss des weißen Kranichs alleine hätte bereits Reaktionen hervorrufen können.


    Und zusätzlich hast du dich ja auch im Kaiserlichen Zentralforum dazu geäußert (und hier).


    Es ist auch nur das aktuellste Beispiel ;)

    Was ich daran besonders faszinierend finde, ist der Umstand, dass du zwar groß davon rumerzählst, aber selbst nicht aktiv wirst. Sollte man nicht bei so einer Sache mit gutem Beispiel vorangehen, statt im simoff sich zu beschweren?


    Wenig überraschend ist dagegen Livorniens Versuch, zum x-ten Mal irgendwelche Aktivität anderer MNs in das eigene Forum abzuziehen, ohne dabei eine entsprechende simulatorische Gegenleistung woanders zu bieten. Bis auf Turanien fällt mir keine MN ein, die jemals von Livornien mehr als einen Bruchteil der investieren Simzeit zurückerhalten hat. Ist natürlich ein legitimes Mittel, weil der eigenen MN möglichst viel Aktivität gegeben werden soll; nur halt Gift für eine für alle MNs attraktive internationale Simulation.

    Der Futune hat simon noch gar nichts getan außer Absichten zu äußern. Zudem ist das so ziemlich das letzte Projekt, dass ich gerne als MNler immer mal umsetzen wollte, bevor ich ab Januar nur noch Spielleiter für ein Rollenspiel mit MN-Umbau mime. Und da ich das Ganze auch nicht mit den Spielern des Rollenspiel Futuna abgesprochen habe und es auch viel zu viel Arbeit machen würde, will ich Chinopien sicher nicht behalten/überhaupt bekommen. (Auf nochmal ein halbes Jahr hinsetzen und Szenarien, Hintergründe und Charaktererstellung auszuarbeiten habe ich keinen Bock, vor allem da Chinopien nicht mein Herzenswerk ist)


    Viel mehr soll die nach meinem Urlaub folgende Sim dazu dienen, die faulen Einheimischen zu animieren, das Projekt wieder anzukurbeln. Ja, MNs gehen unter, aber im Falle Chinopiens ist das auch eine sentimentale Komponente als ehemaliger Bürger und Reichskanzler für mich. Und wenn es dann im Januar nicht alleine reicht, dann soll es halt untergehen. Zumindest konnte ich dann noch den Simfaktor Abstammung von einer chinopischen Prinzessin durchspielen, was in Chinopien kaum eine Rolle spielt, da es dort eine Wahlmonarchie gibt.


    Ich werde dort eine ausgewogene Sim aufziehen, wo dann die hoffentlich wieder erwachenden Einheimischen auch logisch wieder herauskommen können.


    Und zur Invasionsidee kann ich nur sagen, dass das bei Futuna eine schlechte Kosten-Nutzen-Rechnung ist, da das in jedem Fall mit Biowaffeneinsatz "belohnt" werden würde. Wenn man nun unbedingt gleich zum Militär greifen muss, ist entweder die Entfernung zwischen beiden Staatsgebieten oder Chinopien selber die bessere Wahl, wenn man nicht gleich Weltuntergangsszenarien simmen möchte (ich will das jedenfalls nicht). Bis auf seine Flotten ist alles, was Futuna im Ausland einsetzen könnte, militärisch ein Witz oder fällt direkt in den Bereich Terrorismus.


    Edit: Das heißt nicht, dass Simulation anderer Staaten unwillkommen ist, aber bitte die simulativen Rahmenbedingungen beachten und sich über mögliche Konsequenzen verschiedener Aktionen im Klaren sein. Ich habe etwa die futunischen Hüter und auch die Massenvernichtungswaffen über viele Jahre stringent simuliert sowie bestimmte Stärken und Schwächen Futunas klar hervorgehoben und auf der Grundlage spiele ich großteils weiter.

    Ist überwiegend eher Arroganz weil man ist ja was besseres warum sollte man da auch nur eine Sekunde der Kostbaren Zeit verschwenden kann eh nur Müll sein.

    Das mit Arroganz nichts zu tun. Die MNs sind Freizeit, da kann jeder selbst entscheiden, mit wem er spielt. Ich finde es eher arrogant, den Leuten vorschreiben zu wollen, sie müssten miteinander spielen.


    Ich finde nur, man sollte sich dann den Kartenplatz nicht danach aussuchen, wo mal irgendwann die MN gleichen Namens lag, sondern gleich danach, ob man mit den Nachbarn spielen kann und will.

    Den Stellenwert bekommt man nur mit einer stabilen Personaldecke erhöht. Und damit meine ich nicht, dass die Zahl der MNs auf das aktuelle Potential verkleinert werden soll, weil die Zahl der aktiven MNs jetzt schon denkbar gering ist. Ich meine damit, dass die MNs das Doppelte bis Dreifache an Mitspielern brauchen, um eine richtige Interaktion zu starten. Wir haben ja vor allem Gruppen von Personen, die in verschiedenen Staaten spielen und diese Staaten spielen dann mitunter untereinander etwas. Aber von einer wirklichen Interaktion sieht man dabei nichts.


    Dazu kommt, dass gewisse Spielerschaften in anderen Spielerschaften keinerlei Wert erkennen können. Deutliches Beispiel: Turanien und co gegenüber Barnstorvia. Nachbarschaftliches Interesse an einer Sim von Seitens Barnstorvias gleich null, ähnlich bei Fuchsen und co. Ist die alte Trennung OIK/GF, nur auf der CartA. Sie können nichts miteinander anfangen und würden eher aufhören, als miteinander auch nur einen Strang gemeinsam zu simmen.

    Jein, das ist nur schön, wenn es in der eigenen MN passiert, also eine Aktivitätsinvestition von außerhalb ist. Deswegen war das Veranstalten von Sport und Expo durchaus wertvoll als Ereignis. Wenn es eine Garantie gäbe, dass die Aktivität, die man nach außen trägt, auch bei einem selbst Früchte tragen würde, würde es anders aussehen. Aber dazu sind die meisten zu egoistisch. Geht ja schon damit los, dass die Antworten auf diplomatische Anfragen nicht wie früher im Forum der Anfragenden stehen, sondern jetzt direkt unter die Schreiben gepostet werden. Bloß nichts abgeben.

    Stereotypen sind nichts Schlechtes. Die meisten wollen wahrscheinlich eine Phantasieversion ihres geliebten Landes oder ihrer Kultur spielen und nicht irgendwas Abgedrehtes, wo man sich erst reindenken muss und das nicht klare Grenze bzw. Konturen hat. Liebe zur Geschichte oder einiger Aspekte und Epochen führt meist zum Interesse, das einmal ausprobieren zu wollen.


    Mir reicht das ja nur deshalb nicht, weil ich Geschichtsfanatiker bin und gerne neu kombiniere. Aber die MNs sind Freizeitvergnügen und nicht Arbeit und daher werden die meisten halt gerne etwas Bekanntes probieren wollen mit sich selbst in einer tragenden Rolle. DeutschMNs überwiegen halt, weil man deutsche Kultur, Kulturen und Epochen am besten kennt.

    Eben, dieser Comicstrip wird meistens verwendet, um zu zeigen, dass die einzig vernünftige Lösung aus dem Fenster fliegt. Und das ist in dem Fall nicht gegeben.

    @Asai: Das mag für mehr Aktivität in Heijan sorgen, aber irgendwie sehe ich nicht, dass es den MNs allgemein hilft. Und wenn ich mal kurz ins Forum von Heijan schaue, sehe ich eigentlich nicht, warum Heijan noch von außen her mehr Aktivität braucht.

    Lass mich doch meine Meinung zum Ausdruck bringen. Eine bessere Werbung kannst du dir gar nicht wünschen. Es haben schon Leute die schlechtesten MNs zwei Monate am Leben gehalten, weil ich sie bei der Vorstellung ausgelacht habe.

    Könnte, aber ob das jemand macht, ist fraglich. Es ist die alte Leier von der eigenen wahrgenommenen Bedeutung. So wie einige Staaten auf ihr Alter und damit ihre Bedeutung pochen, nehmen andere Spielerzahlen, Kartenflächen oder Ausgestaltung als das nonplusultra an, an dem sich angeblich Macht und Bedeutung sehen lassen. Darauf aufbauend wollen sie dann Ansprüche herleiten wie hier in diesem Beispiel wieder mit angeblichen Weltsprachen. Statt die Vielfalt zu umarmen, soll lieber ein- und ausgegrenzt werden. Wie unglaublich langweilig.

    Die Liste im Wiki ist auch massiv veraltet. Futunisch würde ich etwa nicht mehr mit Farsi/Persisch gleichsetzen, sondern mit Aramäisch oder halt einer Mischung aus Farsi und Aramäisch, in etwa so wie der modernde Iran zu zwei Drittel von Perservölkern wie Balutschi, Durrani etc. und zu einem Drittel von Turkvölkern, in erster Linie natürlich Azeri bewohnt wird.

    Oder seht es dochmal ganz anders: Ich gehe davon aus, dass Faantir Gried grundsätzlich auf Hochfutunisch auftritt (passt zur Arroganz des Charakters) und wenn da geantwortet wird, gibt es offensichtlich geübte Übersetzer vor Ort. Realistisch gesehen fliegt ein Diplomat ja auch nicht allein, sondern mit einer Entourage aus Mitarbeitern, Lobbyvertretern und Abgesandten aus Kultur, Wirtschaft und Forschung. Da sind unter Garantie auch fähige Übersetzer bei.