Beiträge von Charles Lanrezac

    Vielleicht weil niemand das Bedürfnis nach einem solchen Think Tank hat ausser du? Wann begreifst du, dass dies der falsche Weg ist? Willst du Aktivität, so simuliere irgendwo irgendwas, was grosse Strahlkraft in den MNs haben könnte. Fang an! Wir warten!

    Hier hast du wenigstens Chancen, dass mehr Leute reinschauen und schnell ihren Senf dazugeben. Aber sich dafür extra in Eldeya registrieren, macht doch keiner.


    Und dazu noch ein Gratistipp: Die Think Tank-Übung wurde doch schon oft und ohne Erfolg gemacht. In Eldeya war auch schon wieder nach ein paar Beiträgen Schluss. Glaubst du wirklich, dass da noch mehr kommen wird? Vergiss es! Wenn du Simulation willst, dann überlege dir ein Dutzend Szenarien und bringe eines nach dem anderen in einer rollenden Operation über die MN-Welt. Und dann siehst du ja sofort, ob die MNler das aufnehmen oder nicht. Und gib nicht auf, wenn ein Szenario nach dem anderen verworfen wird. Sondern bringe das nächste. Und das übernächste usw. etc. p.p. Willst du einen gemeinsamen Hochschulverband, dann organisiere ihn! Willst du dies oder jenes, dann stelle es auf die Beine!


    Aktivität erzeugt Aktivität. Simuliere! Vielleicht wird dieser oder jener auf deinen Zug aufspringen, womöglich gibt es (oder sicher hagelt es) Kritik. Mach weiter! Bleib dran! Aber wenn du etwas willst, dann musst du es selbst machen. Hier ist noch jeder Think Tank im grossen Vergessen untergegangen.


    Mit diesem Think Tank wirst du gar nichts erreichen. Aber wenn du offensiv simulierst und nicht locker lässt, dann wird man sich irgendwann dir vielleicht anschliessen. Vielleicht aber auch nicht. So ist das eben hier. Und wenn du nicht den Atem hast, eine Simulationsoffensive durchzuziehen, dann gib nicht den anderen Schuld. Wenn du etwas willst, dann fang du an.

    Du gehst mir mit deiner arroganten Art gerade tierisch auf die Nerven und ich bin sicher, dass es nicht nur mir so geht. So brauchst du gar nicht weiterzumachen hier. Mit dieser Art wirst du das anvisierte Ziel - die Sammlung der MNler und gemeinsame konstruktive Arbeit - ganz sicher nicht erreichen. Schönen Tag noch.

    Das Konzept, wie es dir vorschwebt, ist aber vielleicht bei Virtual States auch wirklich besser aufgehoben als hier in der MN-Szene. Dort simuliert ja jeder seinen eigenen Staat (und gestaltet ihn aus) in einer erdähnlichen Umgebung und in einer der RL-Politik ähnlichen Weise. Interaktion im Innern mittels eigenem Forum ist nebensächlich bzw. kaum vorhanden.


    Die MNs ticken schon anders: hier ist ein völlig chaotisches System bezüglich der Ausgestaltung und das Herz einer MN ist in aller Regel ihr lebendiges Forum.


    Ich glaube, du warst hier einfach am falschen Ort. Aber jetzt hat sich ja alles geregelt.

    Willkommen in den MNs.


    Der Ton ist hier manchmal etwas rauh, aber es wird nicht so heiss gegessen wie gekocht. Dann mach mal mir deiner MN. Kannst ja parallel noch in einer älteren, etablierten MN praktische Erfahrungen sammeln.

    @ v. Roggenbrot

    Was bedeuten in den Dialogen in Millefleur die Bemerkungen (flo), (EvQ) usw.?


    Die gewählte Form mit den Dialogen finde ich jetzt gar nicht mal so schlecht. Ich hatte diese Idee schon gelegentlich, aber immer wieder verworfen. Aber hier gefällt sie mir. Vermutlich wirkt sie auf mich aber nur so, weil der Inhalt nicht so stur ernst ist.

    Und irgendein globales Wirtschaftssystem benötigt auch niemand. Dafür sind die MNs nicht der richtige Ort. Wer 50 Geld gegen 20 Holz und 70 Eisen tauschen will, findet dafür genügend Browsergames.

    Man kann ja darüber diskutieren, ob 50 Geld gegen 20 Holz und 70 Eisen zu tauschen die richtige Form einer Wirtschaftssimulation ist oder ob es nicht etwas ganz anderes braucht, aber ich glaube, dass einer Politikssimulation ohne Wirtschaft ein entscheidender Teil fehlt, kann man schwer bestreiten.

    Doch, ich bestreite das. Auch zu diesem Thema behaupte ich: Würde die Wirtschaftssimulation einem Bedürfnis der MNler entsprechen, wäre sie längst erschaffen und im Dauerbetrieb. In den letzten fünfzehn Jahren gingen die Politiksimulationen flott immer ohne. Jedenfalls dort, wo man auch wirklich Politik simulieren WOLLTE.


    Im Übrigen stellt für mich die Politiksimulation nur einen geringen Teil einer MN dar. Eine MN kommt auch ohne aus. Ausgestaltung und Rollenspiel finde ich persönlich viel interessanter. Hier wird wie selbstverständlich davon gesprochen, dass es ein Problem sei, dass man sich nicht näher zusammenschliesse, dass eine einzige Karte wichtig sei, dass es einer MN-übergreifenden WiSim mangele usw. Ich sehe alle diese scheinbaren Probleme nicht. Die MNs sind ein chaotisches System (so man überhaupt ein System entdecken kann), wo ein Blumenland wie Millefleur, mit fantastischen Elementen angereicherte MNs wie Futuna oder Aquatropolis und moderne Verfassungsstaaten wie die DU und Astor wunderbar nebeneinander auskommen. Man anerkennt die jeweilige Existenz oder auch nicht, man besucht sich gegenseitig oder auch nicht.


    Globale Politik- und/oder Wirtschaftssimulationen sind Bestandteil eines Weltsystems, welches per Definition die Kreativität in den MNs einschränkt, weil sie diese unter das Joch von Regeln zwingt. Und damit ist das Theme MNs, wie wir sie hier kennen, verfehlt. Wer auf Indidualität in den MNs pocht, ist NICHT der böse Verweigerer, der einem was-auch-immer-zusammenschliessen im Wege ist. Und wer seine eigene MN will, wie viele hier, der hat selbstverständlich das Recht, diese zu erschaffen und zu halten. Es liegt dann an ihm, dass man seiner MN und ihm das gewünschte Interesse entgegenbringt. Von nichts kommt natürlich nichts.

    Wenn es einem Bedürfnis der MNler entsprechen würde, sich zusammenzuschliessen oder irgendetwas zu vereinigen, dann wäre dies längst geschehen.


    Und irgendein globales Wirtschaftssystem benötigt auch niemand. Dafür sind die MNs nicht der richtige Ort. Wer 50 Geld gegen 20 Holz und 70 Eisen tauschen will, findet dafür genügend Browsergames.

    Wir sind keine Gemeinschaft, eher ein Haufen Übriggebliebener, welche die blöden Verwandten im kleiner werdenden Haus eher nervig findet.

    Grieds Analyse trifft aus meiner Sicht den Nagel ziemlich auf den Kopf. Den Schlusssatz oben würde ich umformulieren in "[…]Übriggebliebener, welche sich nach wie vor grösstenteils ignorieren."


    Ich sehe keine Mentalitätsverschiebung gegenüber früher. Es war schon immer so, wie von Gried beschrieben. Nur ist die Menge der MNs und der Spieler kleiner geworden. Was immer eine MN ist (oder sein will/soll): ein gemeinsames Kriterium war stets die absolute Simulationsfreiheit. Keine MN lässt sich von aussen bestimmen, sondern legt selbst ihre Parameter fest. Daraus ergibt sich für die Menge der MNs ein chaotisches System divergierender Teile - das gemeinsame Merkmal ist tatsächlich nur die Eigenbezeichnung als MN und eine Forennutzung.


    Ja, die Hardliner sind geblieben - oder freundlicher/positiver formuliert: es gibt sie noch, die alte Hasen. Das ist aber doch grundsätzlich eine gute Aussage. Viele von früher sind immer noch hier, aber eben immer noch nur in ihren Refugien und alten Denkmustern. Diese alten Hasen kann ich aber - wenn ich Lust und Zeit habe - für Simulationen eigentlich stets abrufen und mache dies auch mit einer gewissen Regelmässigkeit. Nach wie vor kann ich mich darauf verlassen, das Gried, Long Ju und ein paar weitere auf eine von mir präsentierte Simulation aufspringen.


    Ich sehe schon auch, wie die Aktivität laufend zurück geht, aber es gibt auch einen unteren Sockelwert: man lässt die liebgewonnenen Foren/MNs (wie man es nennen will) nicht sterben, sondern erhält sie. Turanien, Bergen, Dreibürgen, Astor, Futuna, das Gelbe Reich, Severanien, Albernia usw. etc. pp. scheinen mir weit davon entfernt, dass der Stecker gezogen wird. Eldeja, Irkanien, Cranberra, Aurora - es gibt sie nach wie vor, wenn auch teilweise lediglich online ohne Aktivität, aber immerhin online und überwacht vom einzigen verbliebenen Spieler/vom Gründer.


    Die Gesamtsituation scheint mir nicht dramatisch schlechter als z.B. vor fünf Jahren. Und vor zehn Jahren war sie schlicht überhitzt: jede Woche irgend eine undurchdachte, hingerotzte Neugründung. Fehlt mir nicht wirklich, diese Zeit.