Beiträge von RvR

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    Wie schön, sind wir bei ad hominem? Das zeugt natürlich von großer Diskussionskunst. Dann möchte ich natürlich nicht derjenige sein, der schon wieder so ungebührlich das Niveau gehoben hat. "Im Gegensatz zu Dir bin ich übrigens in der Lage, Kommata richtig zu setzen", um mal entsprechend zurückzudissen.


    Wie war das mit den Schubladen und der Arroganz?
    Wenn du dich thematisch mit mir auseinander setzen willst, dann mach das.
    Aber lass mich mit deinem papierhäutigen Jugend-Ego in Ruhe und hör auf, dich hinter irgendwelchen Klugscheißereien zu verstecken. Damit begibst du dich doch nur auf das Niveau, welches du mir andichten wolltest.

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    Und nur weil (einige der modernen) Micronationen in einer Identitätskrise stecken darüber, was sie sein wollen, Staatensimulation oder Rollenspiel, Fantasy-Kultur oder RL-Klon, braucht man ja an dem Oberbegriff nichts verändern.


    Ich sehe in keiner Micronation Anzeichen von einer Identitätskrise. Das ist wohl eher mal wieder ein Versuch einiger weniger, die Diskussion über schwindene Mitspieler an der Realität vorbei zu führen.

    Natürlich sind IR und IA auch Micronationen. "Eine Micronation ist der Versuch, einen Staat über das Internet zu simulieren", allgemeingültige Definition, die man beliebig auffächern kann. Mehr braucht es dazu nicht zu sagen. Unter diesen Staaten gibt es manigfache Ausbreitungen.


    Naja, aber es ging hier ja durchaus um die Definitionsproblematik. Und bevor man anfängt, die Unterschiede bei den - ich nenne sie mal - politisch auf (zwei) Karten kooperierenden MNs zu suchen, ist es doch legitim auch die Abgrenzung zu solchen Projekten abzutasten. Und ich sehe dort definitiv die größten Unterschiede, bzw. sehe ich dort keine Parallelen zu den koop. MNs. Das Imperial Age mag auch einen Staat símulieren, aber in einem in sich geschlossenen System, ohne zeitlichen und räumlichen Bezug zu anderen "Nationen". Das ist für mich ein Rollenspielprojekt, und keine Mikronation.


    Das ist mein Standpunkt, und ich wüßte nicht, warum man darüber nicht diskutieren kann, ohne gleich einzuknicken und irgendwelche Kindereien abzulassen.


    Wenn ich das so lese, macht mir der MdM dann doch irgendwie wieder Spaß... :brav:
    Im Gegensatz zu dir, bin ich übrigens in der Lage zu diskutieren.


    Stimmt, ob man seine Mikronation als Mikronation oder als Forenrollenspiel betrachtet, macht überhaupt keinen Unterschied. :rolleyes:


    Du bist doch eigentlich der einzige, der hier einen Unterschied konstruiert. Insofern, nichts als heiße Luft.
    Die MNs wissen, was sie verbindet und wo ihre ganz individuellen Ausprägungen liegen. Der Rollenspielanteil variiert von MN zu MN, und das ist auch seit Jahren überhaupt kein Problem.


    Trotzdem eint die MNs der Wille zur Kooperation, der Wille eine gemeinsame geographische Grundlage zu haben (ob nun auf einer oder zwei Karten), der Wille einen fiktiven Staat zu simulieren.


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    Du hast die Tir'schen Elfen und die Pottyländischen Dönertiere vergessen, damit wären Tir und Pottyland auch "komische Themen-MNs, die keine MNs sind" ("weil sie keinen RL-Staat abklatschen", man kennt das Argument ja. Und bevor jetzt wieder irgendwas kommt wie "Nation xyz ist aber kein RL-Abklatsch, weil wir ein semipräsidielles System haben und unsere Vorbildnation abc nicht" - sowas fängt bei der Unart an, eine RL-Sprache zu nehmen und ein VL-Prädikat draufzuklatschen.)


    Es geht dabei nicht um Elfen. Du darfst dir meinen Beitrag nicht so stricken, wie du es gerne hättest. Es geht um die, zum Beispiel, historischen Themendinger, die sich MN nennen und doch Rollenspiele sind. Und es geht um Drachenstein, dass ein Weltenbastlerprojekt ist, dessen Bastler sich hier trotzdem herum treibt und den Mikronationen irgendwas über ihre Identität vorquatschen will.


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    Über die Spieleranzahl lässt sich wenig aussagen, und auch wenn viele Spieler toll sind, so sind sie keine Grundzutat für irgendwas. Eine Ein-Mann-MN ist genauso eine MN wie eine Zehn-Mann-MN. Und vielleicht habe ich dann für Dich einen an der Mattscheibe, aber ich bin der Ansicht, dass die MNs besser waren, als man mit allem gespielt hat, was da so kam, ob's jetzt ein Urmel oder eine Nummer 1 oder der Umstand, dass Staatspräsidenten anscheinend nichts besseres zu tun haben, als ständig selber an Fußballturnieren oder Songcontests teilzunehmen, war, ohne vorher fünf Mal nachzuprüfen, ob das jetzt realistisch ist und notfalls dem anderen erstmal gehörig ans Bein zu pinkeln.


    Die Spielerzahl war hier und in unzähligen anderen "Expertenrunden" aber nunmal ein großes Thema.


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    In der von Dir angesprochenen Zeit zwischen 2000 und 2004 aber schon, Du Ohr. Und ich glaube kaum, dass man jetzt Albernia und Astor für den Untergang einer Spielkultur verantwortlich machen kann.


    Richtig, genau das wollte ich damit sagen.


    Darin liegt doch nun wirklich nicht das Problem. Das Problem liegt im verschiedenen Selbstverständnis, und das hat nichts mit Marsstationen vs. RL-Klon zu tun.


    Ich sehe da keine großen Unterscheide.
    Es gibt zwar nicht mehr diese schrottigen One-Man-Wohnzimmer-Staaten, und es gibt mittlerweile eine striktere Trennung von SimOn und SimOff. Zwischendurch gibts noch an und an diese komischen Themen-MNs, die keine MNs sind, wie I.A., I.R. oder auch Drachenstein. Ansonsten sind doch die Grundansichten der MN hüben wie drüben recht homogen.


    Und wer tatsächlich meint, dass in den Jahren 2000 bis 2004 die MNs besser oder homogener waren, der hat leicht einen an der Mattscheibe. Nichtmal mehr Spieler gab es damals. Den wirklichen Run gab 2004 bis 2007.


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    Albernia und Astor sind ja auch nicht die Jüngsten.


    Albernia und Astor waren zu Beginn auch nicht von einem bestimmten kulturellen Profil geprägt, du Nase.

    Dass die MNs ab 2004/2005 nicht mehr so sehr auf Elfen, Hobbits und Marsstationen gesetzt haben, ist nicht wirklich der Untergang der mikronationalen Kultur. Im Gegenteil, viele MNs die in diesen Jahren entstanden, haben Meilensteine der mikronationalen Entwicklung gesetzt.
    Und nur weil man sich hier und dort mal etwas mehr aus RL-Kulturräumen bediente, hat man nicht zwangsläufig die Entwicklung einer ganz eigenen Kultur aufgegeben. Dieses Gewäsch kann ich echt nicht mehr lesen...


    Also, einfach mal weniger Schwätzen und akzeptieren, dass es andere Angebote gibt und in Zukunft vermehrt geben wird, mit denen wir nicht mehr konkurrieren können.


    Was Dionysos betrifft, eine ganz große Adresse! Dort gab es eine lebendige Wirtschaft, die nicht wirklich auf irgendwelche Systeme angewiesen war. Dort gab es eine Ausgestaltungskultur und Motivation, die lange ihresgleichen suchte.
    Ich kann nur empfehlen, nicht beim erstbesten Motivationstief aufzugeben. Und schon gar nicht, weil irgendein technischer Schnickschnack nicht großartig Anklang fand. Wenn man eine MN aufzieht, dann braucht man nunmal einen langen Atem, viel Liebe zum Hobby und vor allem die Einstellung, dass man es nicht für andere macht, sondern für sich.


    Gott, wie ich diesen MdM mittlerweile hasse...

    Also das zumindest die Regeln der Physik gelten, wäre wohl ein mindestmaß an Realität oder? Ob der Präsident von XY als Clown verkleidet auftaucht, was anderes.


    Dein Streben nach physikalischer, klimatischer und geologischer Realität findet in der CartA eine Option.
    Dein Streben danach, dass sich alle diesen oder jenen Grundsätzen unterwerfen, findet allerdings keine. Da kannste puzzeln wie du willst.

    Ich hät aber gerne die/das Realität/Klima der CartA und die Freiheit der OIK zusammen.


    Kommt drauf an, wie man Freiheit definiert. Legt man Wert aufs Klima, ist die angebliche Freiheit - die du für die OIK propagierst - schonmal eingeschränkt.
    Auf diesen Käse bezüglich "Realität" gehe ich am Besten gar nicht mehr ein... :brolleyes:

    Und wir haben kein Interesse daran.


    Kann ich nur unterstreichen.
    Mit der CartA sind auch die gravierenden Fehler der GF behoben, und diese prinzipielle Trennung zwischen CartA-Stil und OIK-Stil ist richtig und wichtig!


    Seht es mal positiv. Eine Kartenorga, in der alle MNs vertreten sein müßten, wäre die Hölle. Es gäbe Mord und Totschlag, und sicher alle drei Monate Abspaltungsversuche. Nun haben wir zwei etablierte Optionen und weitgehend ein friedliches Niveau erreicht. Es gibt hüben wie drüben ab und an Streit über Einzelheiten, aber grundsätzlich haben alle eine gemeinsame Basis.
    Die Positionen, welche für die Spaltung sorgten, wird man einfach nie wieder unter einen Hut bringen.

    Fuchsen achtet als selbstständiges Mitglied der UVNO das Selbstbestimmungsrecht einer jeden MN, solange Verdon existiert und nicht von sich aus den Willen aufgibt, zu existieren, besteht eine volle Anerkennung des Staates.


    Verdon hat zugunsten einer Zusammenlegung mit Ratharia das eigene Forum und somit die Souveränität aufgegeben. Also muss man auch mit den Folgen leben.

    Vor allem die Blutbanken profitieren von der künstlichen Finanzkrise.
    In diesen unglaublich schwierigen Zeiten ist ein kostenloses Leberwurstbrot eine sichere Anlage.