• Einen schönen guten Abend,

    unterdessen geht es in Snjarey (zugegeben langsam, aber immerhin) weiter voran. Der Antrag auf Mitgliedschaft bei der AIC wurde gestellt, es ist eine erste (leider optisch eher schwach gestaltete) Karte des Landes erstellt worden und man sucht inzwischen nach einem Obersten Richter, der dem Hæstiréttur, dem obersten Gericht des Inselreichs, vorsteht. Ein wichtiger Staatsposten, der jedoch aufgrund des seltenen Einsatzes eher wenig Aktivität erfordert - vielleicht eine Möglichkeit für jene, die Interesse am Projekt, aber wenig Zeit übrig haben.
    Ansonsten stehen in knapp einem Monat wieder Althingswahlen an, ein politischer Wandel bahnt sich bisher jedoch nicht an, die Regierung aus SVP und neuerdings auch AVP scheint großen Rückhalt in der Bevölkerung zu finden.
    Soweit an Neuigkeiten bisher...


    Gruß
    Eirik

    Jarl Eirik IX. af Seysavik
    Hertogi a.D.

  • Erneut, nun zum dritten Mal in der Geschichte der Republik hat es Parlamentswahlen gegeben. Erstmals gingen bei dieser Wahl gleich drei verschiedene Parteien bzw. Gruppierungen an den Start, die Snjareysche Volkspartei (SVP), die Asentreue Volkspartei (AVP) und nun auch die Königstreue Liste (KL).

    Die sich neu aus der Wahl ergebene Sitzverteilung im Althing ist auf folgender Grafik dargestellt:

    Die SVP hat die Zahl ihrer Abgeordneten halten können, während die AVP 10 ihrer Sitze zugunsten der Monarchisten der KL verloren hat.

    Jarl Eirik IX. af Seysavik
    Hertogi a.D.

  • Snjareys Website hat nun eine neue optische Gestaltung erfahren und sollte nun endlich nicht mehr ganz so stümperhaft aussehen.
    Nachdem das Design zwar weiterhin schlicht, aber nun zumindest ansehnlich ist, gilt es nun, die Website endlich mit mehr Inhalt zu füllen.

    SimOn ist inzwischen die neue alte Regierung der Snjareyschen Volkspartei (SVP) im Amt, auf eine Zusammenarbeit mit der Asentreuen Volkspartei (AVP) verzichtet Staatsminister Friðrik Ólafsson in dieser Legislaturperiode jedoch und berief lediglich Mitglieder der eigenen Partei in sein Kabinett.
    Die neue Regierung zeigt sich bisher sehr erfolgreich, der in der vergangenen Legislaturperiode gescheiterte Versuch, die evangelisch-lutherische Kirche in der Verfassung zu verankern, konnte nun nachgeholt werden, was jedoch auf heftigste Kritik aus den Reihen der AVP traf, die ihrem ehemaligen Regierungspartner undemokratisches Verhalten vorwarf.

    Jarl Eirik IX. af Seysavik
    Hertogi a.D.

  • ...dass ich Neuigkeiten vom Inselreich gebracht habe, längst ist es überfällig, die Weltöffentlichkeit über die jüngsten Entwicklungen Snjareys zu informieren.

    Ich möchte damit anfangen, dass ich hier nicht länger als Hertogi erscheine, sondern nunmehr nur noch als Jarl von Seysavik - der Jarlenrat hat vor einiger Zeit Eyþór, den Jarl von Norkramanbær, zu meinem Nachfolger gewählt. Meine aktive Zeit als Staatsoberhaupt des Inselreichs ist also - zumindest vorerst - vorüber und ich genieße die frei gewordene Zeit, die ich mit meiner Familie verbringen kann.

    Inzwischen wurde der 4. Althing gewählt - neben der Snjareyschen Volkspartei (SVP) und der Freien Reichspartei (FRP) ist nun erstmals die kürzlich von Ólafur Ragnar Grímsson gegründete Sozialistische Partei Snjareys (SPS) ins Parlament eingezogen. Die neue Regierung aus SVP und SPS unter Staatsminister Magnús Markusson hat bereits ihre Arbeit aufgenommen. Der ehemalige Staatsminister und Parteivorsitzende der SVP Friðrik Ólafsson wurde von Hertogi Eyþór II. zum Innenminister ernannt, der SPS-Vorsitzende Ólafur Ragnar Grímsson zum Außenminister. Damit ist nun erstmals eine "große Koalition" aus einer christlich-konservativen und einer sozialdemokratischen Partei im Amt, die jedoch aus Reihen der FRP auf Hohn und Spott stieß. Der FRP-Vorsitzende Sveinbjörn Matthíasson warf dieser (zugegeben durchaus etwas exotischen) Regierungskoalition mangelnde Glaubwürdigkeit vor.

    Währenddessen liegen die Bauarbeiten des wohl größten Regierungsprojekts der letzten Jahre - des neuen Wasserkraftwerks bei Fjarnafjörður, das das größte und leistungsstärkste des ganzen Inselreichs werden soll - noch immer auf Eis. Nach einigen mysteriösen Unfällen hatten sich die Bauarbeiter geweigert, ihre Arbeit vorzusetzen, da man als Auslöser für das Unglück Elfen vermutet. Angeblich sollen auf der Baufläche des Kraftwerks Elfen hausen, die sich für die Zerstörung ihres Lebensraums rächen, wovon der Großteil der Arbeiter fest überzeugt ist. Um die Sache dem ausländischen Leser näherzubringen: Der Glaube an Naturgeister wie Elfen und Trolle ist in Snjarey weit verbreitet und viele nehmen diese unsichtbaren Mitbewohner sehr ernst. Die Regierung hat bisher keinen Weg gefunden, das Problem zu lösen. Insiderquellen berichten jedoch von einer gerade stattfindenden Krisensitzung im Staatsministerium, die der neue Innenminister Friðrik Ólafsson einberufen hat.

    Jarl Eirik IX. af Seysavik
    Hertogi a.D.