Quatsch mit Staatsbesuchen

  • Wiiie, das alte Haxagon gibts wieder? Die erste MN in der ich für einen diplomatischen Eklat gesorgt hatte weil ich mich vertippt hatte und die Spielerschat ungnädig war?

    Ja, Hexagon Haxgon Haxegon Haxagon gibt es noch

    https://dreibuergen.mikronatio…rum/board.php?boardid=302

  • Und ich finde auch Hand aufs Herz Lord Reis' "Diplomatie" eher befremdlich als alles andere aber jeder mag so machen, wie er will. Aber unter den, hier kommt die Rolle rückwärts, vorherrschenden Konventionen.

    Und ich glaube, hier kommen wir zum Punkt: Er hat sich ja bei seiner aktuellen Rundreise mehr oder weniger an die vorherrschenden Konventionen gehalten. Jedenfalls in Eldeyja kamen aus Pottyland Anfrage per Brief, Landung am Flughafen, dann Fortsetzung im Ministerium, wie das halt heute meistens gemacht wird. Vielleicht nicht jeder Schritt so hundertprozentig ernst formuliert wie bei anderen, aber prinzipiell vorhanden.


    Deswegen verstehe ich diesen Thread eher als ehrliche Frage: Wäre das eigentlich überhaupt nötig gewesen? Und wenn ja, was ist eure Motivation dahinter, warum ist euch das wichtig? Bringt es Vorteile für das Spiel? Ich bin nur insofern "Alt"-Fraktion (um Ingas Worte zu benutzen), dass ich persönlich die zweite Frage ehrlichgesagt nicht beantworten kann, denn mir hätte es auch nichts ausgemacht, wenn er auf einmal "Hallo, hier bin ich" dagestanden wäre.


    Schade, dass von denjenigen, die es beantworten könnten, weil sie tatsächlich Wert darauf legen, nicht viel mehr als "du machst es falsch" kommt.

  • Deswegen verstehe ich diesen Thread eher als ehrliche Frage: Wäre das eigentlich überhaupt nötig gewesen? Und wenn ja, was ist eure Motivation dahinter, warum ist euch das wichtig? Bringt es Vorteile für das Spiel? Ich bin nur insofern "Alt"-Fraktion (um Ingas Worte zu benutzen), dass ich persönlich die zweite Frage ehrlichgesagt nicht beantworten kann, denn mir hätte es auch nichts ausgemacht, wenn er auf einmal "Hallo, hier bin ich" dagestanden wäre.


    Schade, dass von denjenigen, die es beantworten könnten, weil sie tatsächlich Wert darauf legen, nicht viel mehr als "du machst es falsch" kommt.


    Das ist in meinen Augen sogar schlimmer als die Nichtrollenspieler in Astor: Jemand, der Rollenspiel und seine kleinen Feinheiten nicht einmal verstehen kann und alles auf das Minimum reduziert. Da ist doch auch gerade der Reiz zu finden. Ja, das ist mir wichtig. Und was genau sind denn Vorteile in einem Spiel? Liegen die nicht im Auge eines Betrachters?

    Das erinnert mich an die Neuenkirchner. Harms (der seltsame Kaiser) meinte mal zu mir, es wäre krankhaft, überhaupt simulieren zu wollen. Das hatte schon soziopathische Züge mit dem und seinem "Freund": Krankhaft verlogen, Macht über alles, kein Verantwortungsgefühl, keine Empathie, unbedingte Selbstbelohnungslust und übersteigertes Selbstwertgefühl. Personen ohne Wert wurden fallen gelassen. Nach diesen "Enthüllungen" habe ich die beiden sabotiert, wo ich nur konnte. Gruseliges Pack.

  • Hat so nicht jeder mal angefangen?


    Ich will jetzt nicht angeben oder so, aber meine erste ID Tizian Rèvat in Hedonesia hatte nur mein damaliges Interesse an Umweltprojekten mit mir gemein. Und mein allererster Charakter in DSA war ein Waldelf, der sich jede Menge Ärger mit den Geweihten eingehandelt hat - gut, in der Hinsicht war er zumindest ein Stereotyp. Aber kein Charakter bildet in irgendeiner Weise meine reale Person irgendwie ab, das wäre mir zu langweilig.

  • Faantir: Ich lehne deine Art der Sim nicht ab. Das habe ich nie behauptet - aber du möchtest es in meinen Worten lesen. Es mag jeder so simmen, wie er möchte.

    Deswegen verstehe ich diesen Thread eher als ehrliche Frage: Wäre das eigentlich überhaupt nötig gewesen? Und wenn ja, was ist eure Motivation dahinter, warum ist euch das wichtig? Bringt es Vorteile für das Spiel? Ich bin nur insofern "Alt"-Fraktion (um Ingas Worte zu benutzen), dass ich persönlich die zweite Frage ehrlichgesagt nicht beantworten kann, denn mir hätte es auch nichts ausgemacht, wenn er auf einmal "Hallo, hier bin ich" dagestanden wäre.


    Wie Jónas richtig feststellt, geht es mir darum, zu verstehen, warum diese Art der Simulation, um die es eingangs ging, so vorherrschend geworden ist und was die Mitspieler dahinter für eine Motivation haben. Es ist nicht meine Art der Simulation, aber ich möchte sie nachvollziehen können. Statt darauf sachlich zu antworten "Ich finde, dass ein realistischerer Ansatz bei den Mikronationen sinnvoll ist, weil..." kommt leider nur entweder ein überhebliches "Finde es selbst raus" oder ein "Weil es halt so ist". Und das finde ich ebenfalls schade. Versteht denn wirklich nur Jónas meine Intention richtig (wofür ich übrigens sehr dankbar bin)?


    Hier geht es nicht um "Mimimimimi" oder "Früher war alles besser". Und ich verbitte mir ernsthaft den Begriff der "Sauf-Diplomatie", denn wenngleich auf meinen Besuchen (nicht nur auf meinen) viel gebechert wurde, lief unheimlich viel in puncto tatsächlicher Diplomatie. Es wurden Verträge geschlossen und - wenn auch nicht alle - mit Leben gefüllt. Es wurde bei Krisen interveniert und Partei ergriffen. Und selbst abstruse Simulationen wie das "In den Kerker geworfen werden" im damaligen Störtebecker-Freiland (zusammen mit Urgestein Merlin) haben wir mitgemacht.



    Es geht nicht darum, welche Simulation "die richtige" oder "die bessere" ist. Es geht mir eigentlich wirklich nur darum, gegenseitiges Verständnis zu eröffnen und eine Diskussion zuzulassen.

    Pottyland und Astor werden niemals Bündnispartner wegen ihres komplett unterschiedlichen Ansatzes. Lord Reis und Faantir werden SimOn nie beste Freunde werden. Und simoff haben wir zu diesem spezifischen Thema einfach grundverschiedene Ansätze (nicht nur wir - ich picke dich jetzt exemplarisch raus, weil wir gerade so schön in Fahrt sind).


    Der Punkt bei dieser Diskussion ist: Ich versuche nicht, jemanden zu überzeugen. Ich versuche erstmal, Meinungen und Einflüsse zu sammeln, um mir überhaupt eine fundierte Meinung zu diesem Themenkomplex zu bilden - die etwas vorbelastet sein mag, ja, aber sie ist nicht unumstößlich.


    Denn letzten Endes geht es dabei nicht nur um Besuche von Diplomaten oder korrekte Formen. Wie de Rossi schon mehrfach anmerkte, spielt da auch das Grundverständnis bzw. das Selbstverständnis der Mikronationen mit rein. Und das, was teilweise als "Weiterentwicklung" bezeichnet wird, sehe ich als eine Art "Spaltung" an. Denn wie mir dieser Thread zeigt, sagen bis auf wenige Ausnahmen viele "Es gehört sich halt so und wir erwarten das". Und ich sage "Ist okay, dann machen wir das so" - wie ich es übrigens bisher in allen Staaten gemacht habe.

    Und natürlich sind die einzelnen Schritte nicht im höchstoffiziösen Ton oder mit dem erwarteten Tamtam. Was erwartet ihr? Wir sind Pottyland, das Königreich des Spaßes. Wir haben Dinge schon immer etwas anders gemacht und dabei bleiben wir auch. Wir halten uns an das Protokoll (übrigens auch hier nochmal die Erwähnung eines Kritikpunktes: Es gibt Mikronationen mit zu vielen Anlaufstellen, Flughäfen, Rollfeldern, bei denen man nicht durchblickt, wo man eigentlich hin muss), wir simulieren (ich simuliere) nach eurem Wunsch und euren Gepflogenheiten - aber auf unsere (meine) ganz eigene Art.


    Denn in meinen Augen machte das schon immer die Vielfalt der MNs aus: Das Unerwartete und Unübliche. Etwas, das Futuna übrigens gut beherrscht durch Aktionen wie die aktuelle außenpolitische Rund-Info und Ähnliches. Da kommt der Ansatz aus einer komplett anderen Ecke, hat aber eines gemein: Er ist unorthodox.



    Um mich nicht noch weiter in Details zu verrennen: Mein Ziel ist es nicht, mit allen gut auszukommen - weder SimOn noch SimOff. Ich möchte nur einen respektvollen Umgang erleben. SimOn heißt das auch: Wenn ein Staat meine Art der Simulation nicht mag, werden wir keine Verträge schließen. Dann besteht einfach keine Basis für eine Zusammenarbeit zwischen diesem Staat und Pottyland - und das ist okay.



    Die Antworten in diesem Thread haben mir vieles aufgezeigt, einige Erklärungen und sehr viele Denkanstöße gegeben und ich bin ein wenig schlauer als vorher. Damit ist das Ziel, das ich erreichen wollte, definitiv erreicht, auch wenn sich dadurch noch Detailfragen auftun.



    Ich danke allen Beteiligten. Ihr könnt natürlich gerne weiterdiskutieren, für mich sind zum Themenbereich "Staatsbesuche/Antrittsbesuche/offizielle Besuche/Besuche jedweder Art" eigentlich alle Fragen beantwortet.

    "Nur der wahre Hund ist ein wahrer Hund" - altes pottyländisches Sprichwort

  • Das ist in meinen Augen sogar schlimmer als die Nichtrollenspieler in Astor: Jemand, der Rollenspiel und seine kleinen Feinheiten nicht einmal verstehen kann und alles auf das Minimum reduziert. Da ist doch auch gerade der Reiz zu finden. Ja, das ist mir wichtig. Und was genau sind denn Vorteile in einem Spiel? Liegen die nicht im Auge eines Betrachters?

    Das erinnert mich an die Neuenkirchner. Harms (der seltsame Kaiser) meinte mal zu mir, es wäre krankhaft, überhaupt simulieren zu wollen. Das hatte schon soziopathische Züge mit dem und seinem "Freund": Krankhaft verlogen, Macht über alles, kein Verantwortungsgefühl, keine Empathie, unbedingte Selbstbelohnungslust und übersteigertes Selbstwertgefühl. Personen ohne Wert wurden fallen gelassen. Nach diesen "Enthüllungen" habe ich die beiden sabotiert, wo ich nur konnte. Gruseliges Pack.

    Klingt nach ganz normalen MN-Spielern. :thumbsup:


    Ne, im Ernst klingt wirklich gruselig obwohl ich bei denen in Neunkirchen nie das Gefühl hatte.

    Nils von Berg-der einzig wahre Nils!

    Der Inbegriff des MN-Militarismus

  • Es ist wahrlich wundervoll wenn man sein "Reich" aufgibt - in Sack und Asche rumläuft - vergossene Milch betrauert, verplemperte Jahre fürs Hobby, und dann liesst, was hier abgeht!

    Wenn man einigen hier zuhört, dann ist Untergang eher Segen als Versagen.

  • Es ist wahrlich wundervoll wenn man sein "Reich" aufgibt - in Sack und Asche rumläuft - vergossene Milch betrauert, verplemperte Jahre fürs Hobby, und dann liesst, was hier abgeht!

    Wenn man einigen hier zuhört, dann ist Untergang eher Segen als Versagen.

    So ein Kommentar hatte ich bereits erwartet als ich gesehen hab das der Neuste Beitrag von dir Stammt.


    Ist echt erschreckend wie wenig ich bereits erwarte im Bezug auf deiner Person, möge mir jemand widersprechen wenn ich mich irre aber, ich glaube auch das ich längst nicht mehr die einzige bin die von dir nichts Positives mehr erwartet.


    Und wenn du die "verplemperten" Jahre Spaß hattest dann waren sie es auch wert, und in deinem Speziellen Fall hätte es ganz anderes Laufen können wenn du Kritik fähig wärst und nicht entgültig ausflippen würdest wann immer man dir eben diese Vorträgt.

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  • Es ist wahrlich wundervoll wenn man sein "Reich" aufgibt - in Sack und Asche rumläuft - vergossene Milch betrauert, verplemperte Jahre fürs Hobby, und dann liesst, was hier abgeht!

    Wenn man einigen hier zuhört, dann ist Untergang eher Segen als Versagen.

    ?b(

    ich checke jetzt nicht, wie du zu dieser Annahme kommst.

    Nils von Berg-der einzig wahre Nils!

    Der Inbegriff des MN-Militarismus

  • Das ist mal ein interessantes Thema. Deine Frage ist berechtigt, Lord Reis, doch schade finde ich, daß du durch das Wort "Quatsch" schon eine einseitige Wertung in die Fragestellung miteinbringst. Können sich die MNs sowas heutzutage überhaupt noch leisten? Nun, jedes Projekt setzt seine Simulation so um, wie seine Protagonisten es wünschen. Vielfalt muss ja keine Schwäche sein. Wir in Livornien haben es gern breit ausdifferenziert und bespielen einzelne Büros und Räume mit einer Vielzahl an Beamten und Akteuren. Wir mögen das so. Das muss man nicht so machen. Aber leisten können wir es uns. Diejenigen, die nach Livornien kommen, um mitzuspielen, kommen gerade weil sie unsere Art schätzen.


    Wir haben mit Livornien noch nie einen Staatsbesuch simuliert, aber ich wollte das schon immer mal machen. Offizielle Besuche und Arbeitsbesuche haben wir dagegen schon öfters abgestattet und empfangen.


    Natürlich können auch wir auf Vorlieben und Wünsche unserer Simpartner eingehen und es ist entgegen unseres Rufes bei uns durchaus denkbar, gewisse Dinge abzukürzen. In einem Punkt gebe ich dir recht, Lord Reis: Eine ausführlichge Simulation führt zu zeitlichen Verzögerungen und verhindert einen eng getakteten diplomatischen Schlagabtausch. In dieser Hinsicht kann es hilfreich sein, manches wegzulassen. Wobei wir in diesem Fall dennoch davon ausgegen, daß die jeweilligen Ereignisse (etwa Begrüßung auf dem Rollfeld und Fahrt zum Ministerium) stattgefunden haben - sie wurden nur nicht aussimuliert. Ein "Hallo, hier bin ich, lasst uns loslegen" gibt es natürlich nicht. So jemand würde vermutlich gar nicht empfangen, da das Ministerium nicht über seine Ankunft informiert ist.

  • schade finde ich, daß du durch das Wort "Quatsch" schon eine einseitige Wertung in die Fragestellung miteinbringst.

    Ja, da hast du Recht - mit der Formulierung (und der falschen Verwendung des Begriffs "Staatsbesuch") habe ich das Thema sehr in eine Richtung gedrängt - wenn auch unabsichtlich. Ich dachte, bei meiner Herkunft wird das Wort "Quatsch" auch hier als Synonym für "Zeug", "Schlumpf", "Gedöhnse" oder "Schnubbeldiwupp" verstanden - mea culpa ;)



    In dieser Hinsicht kann es hilfreich sein, manches wegzulassen. Wobei wir in diesem Fall dennoch davon ausgegen, daß die jeweilligen Ereignisse (etwa Begrüßung auf dem Rollfeld und Fahrt zum Ministerium) stattgefunden haben - sie wurden nur nicht aussimuliert.

    Das ist zum Beispiel eine Herangehensweise, mit der ich mich wunderbar abfinden kann und die ich bei meinem Antrittsbesuch in Livornien gerne in Anspruch nehmen würde :) Das "Abkürzen" würde ich ja auch in einer Handlungsbox erwähnen, zum Beispiel


    "Nach Ankunft der Dienstmaschine des pottyländischen Außenministers, dem üblichen Piloten-Verschaukeln mit dem Tower und einer höflichen Begrüßung auf dem Rollfeld wurde Lord Reis in das livornische Ministerium für Äußeres gefahren, um dort mit seinem Amtskollegen die angekündigten Gespräche zu führen"... oder irgendwie sowas. Das täte ja auch keinem weh, auch wenn es nicht die Tiefe hat wie der tatsächliche Dialog zwischen Pilot und Tower, das Zuweisen der richtigen Landebahn und Parkposition und dem wohlchoreographierten Heranrollen an der Gangway.


    Jeder hat halt andere Schwerpunkte im Hinblick auf die "Simtiefe". Mein König höchstselbst steht hinter der IOF - einer Organisation, zu der ich nie Zugang gefunden habe, weil es für mich nur wichtig ist, dass ich meinen Job durch Anwesenheit in anderen Ländern ausüben kann.

    "Nur der wahre Hund ist ein wahrer Hund" - altes pottyländisches Sprichwort