Anzahl der MNs um 2/3 gesunken

  • Ja hat jetzt geklappt.

    "Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des OIK-Bashings, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen" Walter Albrecht

  • Ich versuch mal ein paar Punkte der abschweifenden Diskussion in einem grossen Gedankengang aufzugreifen, bitte entschuldigt Fehler, ich tippe am Handy:

    Festgestellt wurden MN-Neugründungen in letzter Zeit trotz abnehmender Kurve, wobei vermutet wurde, dass es sich dabei um bestehende Spieler handeln soll. Für mich liegt damit der Schluss nahe, dass Potential und Aktivität aufgesplittet wird. Nunja, mag sein und ich kann nicht für andere sprechen, aber ich selbst kehre mit Cuscovien nach vier- oder fünf-jähriger Inaktivität in diese Szene zurück. Grundsätzlich spielt das in meinen Augen aber eine untergeordnete Rolle, ob neuer Spieler, alter Hase oder Rückkehrer: Entscheidend ist nicht die Zahl der MNs in denen man aktiv ist, es zählt nicht wieviele Beiträge man pro MN verfasst. Entscheidend ist einzig die Qualität. Und da ist mir ein einziger Beitrag pro Tag in gewissen Foren zehnmal lieber als mehrere dutzend Einzeiler am Tag in anderen Foren.

    Naja, die Frage ist damit, was ist Qualität? Entweder man definiert dies und begrenzt damit die Zahl der verfügbaren Spieler oder aber man sch****st drauf und lässt eben jeden zu, egal ob vertikale Gartenaristokratie (super Beispiel) oder 1:1 Kopie des RL. Grosse Vielfalt erzeugt Synergiepunkte, daher sollte uns jeder mit jedem Konzept willkommen sein. Wenn eine MN eine Konzept komplett ablehnt, dann kann man ja einfach auf eine gemeinsame Simulation verzichten und gut ist.

    Was mich stört sind die Kartenleichen. Projekte, die sicherlich mal ihre Glanzzeiten hatten, heute aber durch einen Beitrag pro Monat à la "Staatschef sieht seine Akten durch" auf der Karte gehalten werden und möglicherweise den geographischen und kulturellen Platz blockieren für neue Ideen die möglicherweise viel aktiver wären, die aber nie auf den Weg gebracht werden, da sich die Ideeninhaber denken: "Es gibt ja schon ein Panama, ein Senegal etc." (Beispiele, ich will niemandem auf die Füsse treten).

  • Bei uns hat sich Irkanien ganz anständig gemeldet. Und wurde auch ganz anständig empfangen. Kann Irkanien was von uns brauchen? Können wir was von Irkanien brauchen? Und mag es sich auch "nur" um die jeweilige geopolitische Lage handeln. Ich weiß, Ladinien liegt ziemlich weit ab vom Schuss, dennoch beherrschen wir den Süden Arethanias (Salvagiti sagen die, die hier nicht siedeln.:)).

    Und Irkanien kann die nördlichen Seewege kontrollieren...

    Das einzige was in einem lebenden Organismus beinahe unbegrenzt wachsen kann, ist die Krebszelle.

  • Das bezieht sich auf das Beispiel Grieds irgendwo in diesem Thread, eine MN zu simulieren, in der er oberste Gärtner das sagen hat und die Gärten eben vertikal an Gebäuden zu liegen kommen.

    Gut hast du den springenden Punkt meines Beitrages direkt erkannt und ihn nicht sofort auf Grund seiner Bananigkeit verurteilt..

  • Valerian: Bananen verteile ich nur an ... Bananenforen. Oder soll ich sie ab jetzt Seifenblasenforen nennen? Schillernde Hülle, innen Leere? Könnte auch passen. Und die meisten zerplatzen auch so schnell.

    *kommt ins grübeln*

    Mir geht es ja nicht darum, das irgendein Forum mit heißer Nadel gestrickt gestrickt ist und nichts prinzipiell Neues bietet. Jede/r/s wie er/sie/es mag. Wird ja auch schwer, da es immer mehr irgendwann schonmal gab. Millefleur ist ja auch nur deswegen "Neu" gewesen (soweit ich das überblicken kann), weil sich kein Aas dafür interessiert. Nur wenn nicht mal das prinzipiell nicht Neue irgendwie mit Inhalt hinterlegt ist ... eine Sim in die Welt setzen und dann die Arbeit die anderen machen lassen ... und sich dann noch wundern, wenn kein anderer sie machen will ... Hey Mister Tallyman ...

  • Bei uns hat sich Irkanien ganz anständig gemeldet. Und wurde auch ganz anständig empfangen. Kann Irkanien was von uns brauchen? Können wir was von Irkanien brauchen? Und mag es sich auch "nur" um die jeweilige geopolitische Lage handeln. Ich weiß, Ladinien liegt ziemlich weit ab vom Schuss, dennoch beherrschen wir den Süden Arethanias (Salvagiti sagen die, die hier nicht siedeln.:)).

    Und Irkanien kann die nördlichen Seewege kontrollieren...

    Verkauft euch nur.:) Wann kommt der Anschluss?

  • Bei uns hat sich Irkanien ganz anständig gemeldet. Und wurde auch ganz anständig empfangen. Kann Irkanien was von uns brauchen? Können wir was von Irkanien brauchen? Und mag es sich auch "nur" um die jeweilige geopolitische Lage handeln. Ich weiß, Ladinien liegt ziemlich weit ab vom Schuss, dennoch beherrschen wir den Süden Arethanias (Salvagiti sagen die, die hier nicht siedeln.:)).

    Und Irkanien kann die nördlichen Seewege kontrollieren...

    Verkauft euch nur.:) Wann kommt der Anschluss?

    Wie meinen? Die falschen Medis geschluckt?

    Das einzige was in einem lebenden Organismus beinahe unbegrenzt wachsen kann, ist die Krebszelle.

  • Um das Thema nochmal aufzugreifen:

    Meiner unbescheidenen Ansicht nach können die MNs sich sowieso in keiner Weise aus dem Abstieg befreien, da die Vorstellungen über MNs und Simulationen mittlerweile soweit auseinanderklaffen, dass die Bezeichnung MNs und die Nutzung von Foren unsere einzigen Gemeinsamkeiten darstellen und die "Hardliner" der einzelnen Strömungen einen Großteil der Übriggebliebenen darstellen. Natürlich betrachte ich die Themen von einer gewissen Warte aus und bin absolut voreingenommen, jegliche verstande Wertung des Folgenden haben sich die angegriffen Fühlenden jedoch selbst zuzuschreiben.

    Wir haben da die Gruppe MNler, als Beispiele hier Astor und Severanien, die keine große Trennung von simon und simoff anstreben und für welche die Aktivität einer MN ein legitimes Thema in der Simulation ist. Da werden simon-Gegner wie der kreative Quinny schonmal mit simoff-Hass verfolgt und verteufelt und die Erwartungshaltung ist so absolut, dass es für deren Spieler absolute Bosheit und Unrealismus darstellt, wenn man etwa in Stralien anders simuliert, als sie sich dies vorstellen.

    Dann haben wir die seichtere Sparte der Deutsch-MNs, die kulturell kaum Abweichungen bilden und deren Aktivität in der Gesamtheit eher gleichbleibt, ein weites Feld von Bergen und Fuchsen, Turanien, der DU bis hin zu Livornien, wobei ich den Erfolg des Letzteren auch dem Umstand zuschreibe, dass die Strukturen weniger starr sind, aber gleichzeitig andere sehr beliebte Konzepte wie der Deutschmonarchie und dem Geltungsdrang im Sinne weltweiter Reiche und überbordenen Militärs bedienen. Wichtig ist dabei nicht eigenständige Kultur, sondern in erster Linie Politik und Gesellschaft (zum Großteil Sport).

    Dann folgt die Monarchiesparte angeführt von Dreibürgen, die Adelsphantasien, Kriegsspiele usw. recht gut bedienen, allerdings bis auf Dreibürgen keine langlebigen Erfolge nachweisen können. Die meisten Konzepte dieser Spielerschaft resultieren in Ablegern, die sich an Dreibürgen orientieren, weil man verständlicherweise gern miteinander spielt wie der SDR und Zedarien. Über Heijan kann ich mir auf Grund der relativen Jugend noch kein Urteil bilden, aber das dreibürgische Feldzugmodell ist mit deren Koreakrieg ja schon voll umgesetzt worden.

    Den Rest der MNs bilden die Sonderfälle, die teils verknüpft und teils völlig abgekoppelt existieren. Chinopien und Tir sind da wohl die ältesten Überlebenden, aber auch das MI und Ladinien muss man sich noch keine Gedanken machen. Allerdings ist der Anspruch wohl ein wenig höher und sie sind weniger leicht zugänglich als andere MNs und die Ausgestaltung geht tiefer. Ich würde da jetzt auch keine große Gemeinschaft bescheinigen, also keine verbundenen Spielerschaft, sondern ein so breites Spektrum von Ansichten, dass sich kein großer Nenner finden lässt.

    Ja, die Verschiedenartigkeit der MNs ist einerseits ein Plus, da wirklich jeder Spieler irgendwo einen Platz finden konnte und wohl auch noch kann, aber es ist auch ein Minus, weil es uns kaum zusammenarbeiten lässt. Als intolerantes Überbleibsel bin ich sicher kein Paradebeispiel für Kompromissfähigkeit, allerdings wage ich zu bezweifeln, dass der Großteil der Astorier mit den Füchsen viel anzufangen weiß, geschweige denn eine langlebigen Partnerschaft schaffen könnte, oder dass Heijan und Kush dicke Freunde werden, egal ob sie von der Spiellogik her wirtschaftliche und politische Anknüpfungspunkte sind.

    Wir sind keine Gemeinschaft, eher ein Haufen Übriggebliebener, welche die blöden Verwandten im kleiner werdenden Haus eher nervig findet.

    Shaikh von Alegon

    (Avatar: Hamid Fadaei)

  • Da ist was dran. Ein großes Problem dabei ist, dass nur diejenigen übrig geblieben sind, die eben against all odds durchgehalten haben und das sind in der Regel nicht diejenigen, die sich engagieren, um das Ganze hier wieder attraktiver für Neueinsteiger oder Rückkehrer zu machen.

    Prof. Dr. James T. Kirk

    Staatenlos mit Residenz in Fuchsen

    Honorarkonsul der Demokratischen Union Ratelon in Fuchsen