Die studiertesten Asozialen der Welt...

  • Ne ich dachte, du beziehst dich auf deinen ersten Beitrag. Den meinte ich mit "zu pauschal". Ist mir auch erst später aufgefallen, dass das missverstanden werden wird :) Begrifflichkeiten wie "Minderleister" entstammen einem Milieu, welches sich einbildet, unglaublich wichtig zu sein und wahnsinnig wichtige Sachen zu machen. War grad ein Bereicht in der Welt über solche Leute, die aufgrund ihrer wahnsinnig wichtigen Tätigkeiten bloß noch mit Xanax funktionieren und im Prinzip nur eingebildete Arschlöcher sind. Aus solchen Kreisen kommen solche Begriffe, die sollen nämlich auch noch die eigene Wichtigkeit und Einbildung erhöhen, in dem man sich selbst als schwerst arbeitenden Halbgott einordnet (als "Mehrleister") und alle anderen als "Minderleister" abqualifiziert und zwar unabhängig davon, was diese anderen machen und wieviel sie machen. Das ist eine Welt, da gibt es nur Elite oder Penner Und sowas will ich nicht. Deshalb reagiere ich auch etwas pikiert, wenn mir solche Begriffe vorgesetzt werden von jemandem, der sicher nicht zu diesem Milieu gehört und von diesen Typen vermutlich auch als Minderleister angesehen wird so wie alles, was nicht mindestens 5 Millionen im Jahr verdient. Das nur zur Erklärung :)

  • Uns braucht es halt momentan ebenso wie Lehrer, Verkäufer und Strippenzieher ...


    Wenn wir erstmal die klassen- und geldlose Gesellschaft haben wird das hoffentlich alles automatisiert ;)

  • "Unser Alltag ist besser als euer bester Tag"


    Ob diese Aussage der reichen Kids stimmt, mache ich ein grosses Fragezeichen. Von Berufs wegen habe ich gelegentlich mit reichen Leuten zu tun und mit denen möchte ich nicht tauschen. Den Topos "Geld macht nicht glücklich" halte ich keineswegs für falsch. Ich habe noch nie einen glücklichen Reichen gesehen, aber viele psychisch schwer angeschlagene Reiche. Die Kids, die das Zitat mit dem Alltag bringen, wissen vermutlich gar nicht, was Glück wirklich ist. Ich schreibe dies hier nicht als Trostpflaster für uns Nichtreiche, sondern weil es meine tiefe, aus eigener Beobachtung gewonnene Überzeugung ist: Geld macht m.E. keinesfalls glücklich. Es beruhigt übrigens auch nicht, ganz im Gegenteil.

  • Die Kids, die das Zitat mit dem Alltag bringen, wissen vermutlich gar nicht, was Glück wirklich ist.


    Ersetze Glück mit Arbeit.


    Wenn die sich die Kohle selbst erarbeitet hätten, so hätte ich noch einen gewissen Respekt vor der Leistung. Aber so ist das eben "nur" Papas Kreditkarte...

    "Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des OIK-Bashings, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen" Walter Albrecht

  • Interessant wird es für solche Exkiddies, wenn sie plötzlich auf eigenen Beinen stehen müssen. Geht meist schief, weil absolut lebensuntauglich. Ich hatte so ein Mädel mal bei mir aufgenommen in der Zeit, bevor ich das Sternchen wiederbekommen habe. Die Mama kennt man eventuell aus dem Fernsehen, Papi altes hanseatisches Geld. Waldorfschülerin. Tja, und dann wollte sie wohl raus und hat wirklich alle Brücken abgebrochen, die Erklärungen waren etwas vage. Jedenfalls war das Geld, daß man ihr auf den Weg gegeben hat, irgendwann alle. Und Berlin ist für jemanden, der sowohl Pleite als auch komplett unfähig zum überleben ist, kein gutes Pflaster. Ich hab sie vor ca. fünf Jahren mal wiedergesehen durch Zufall, da durfte sie für gewisse Dienste bei einer szenebekannten Lesbe hausen... Und eigentlich hat sie damit noch Glück gehabt.

  • Aus diesem Grund hab ich ne Lehre gemacht und mach nun neben meinem Hauptberuf ein Studium.
    Ist am aller sinnvollsten (zumal ich da es ne Private FH ist auch Studiengebühren zahlen) und wo findet man schon einen Dipl. Ing. der knapp 10 Jahre erfahrung in der Branche hat.


    Just meine 50 Cent

  • Mal zum Thema noch was - hier sind meiner Meinung nach gleich zwei Asoziale zu sehen, einer davon studiert (also mit Abschluss), der andere nur studiert. Die übertreffen irgendwelche harmlosen Soziologiestudenten bei weitem.



    Hoffe, die klagen nicht gleich alles in Grund und Boden, dann müsste das bild natürlich wieder raus. Kennt man ja von solchen.

  • hier sind meiner Meinung nach gleich zwei Asoziale zu sehen


    Wenn das sog. Bankster sind, dann bin ich deiner Meinung.

    "Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des OIK-Bashings, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen" Walter Albrecht

  • Wenn man sich auf etwas verlassen kann dann darauf, dass das Schimpfen auf Leistungsbezieher, auch mal mit astreinem Nazi-Vokabular wie "Parasiten" und "Arbeitslager", zum Lieblingssport der Deutschen gehört.


    Flamingo Raffamoneti: Es heißt korrekt "Es gibt kein richtiges Leben im falschen.", also mit kleinem f, sodass das falsche Leben und nicht das Falsche als solches gemeint ist.

  • Kommt uns aber sicher immer noch billiger im Vergleich zu dem Schaden , den diese Kreatur mit ihrer "Arbeit" anrichten könnte und wohl auch würde.